Wie gelangt Öko Strom in unsere Steckdosen?

In unserem Alltag kommen wir ohne Strom definitiv nicht mehr aus. Egal ob zum Kaffee kochen, Licht anmachen, Smartphone aufladen oder fernsehen. Seit Jahren haben wir einen stetig wachsenden Trend zu Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Angefangen mit dem Umdenken bei To Go Becher, Plastiktüten und Fast-Fashion, denken wir weiter. Ich finde es super spannend, dass die  Gesellschaft einen Schritt weiter geht und das Allgemeine hinterfragen. hinterfragt.  Diskussionen und Debatten über den Ausstieg der Kohlekraftwerke oder der Abschaltung von Atomkraftwerken zeigen, dass der Wunsch nach Ökostrom wächst. Viele konventionelle Strom Anbieter bieten Ökostrom an, es gibt aber bereits auch reine Ökostrom Anbieter.

Herkömmlicher Strom stammt aus der Fossilien Energiegewinnung – aus Kohle, Erdöl oder Kernenergie. Ökostrom ist umweltfreundlicher und wird aus regenerativen Quellen gewonnen, wie Solar, -Wind oder -Sonnenenergie. Egal für welchen Strom wir uns entscheiden, er kommt aus der gleiche Steckdose, sobald ich einen Stecker hineinstecke. Wie kommt der Ökostrom in unsere Steckdosen?

Müssen wir Wälder zerstören, um Strom zu produzieren? Tieren ihren Lebensraum nehmen, um unser Handy aufzuladen? Ich denke, dass unsere Welt und der Stand der Technologie in der Lage für eine Energiewende sind.  Kohle & Co  sind Oldschool. 

Wie gelangt Ökostrom in unsere Steckdosen?

Generell wird der Storm, von der Erzeugungsquelle mit einer hohen Voltzahl quer durch das Land geschickt. 220 000 – 380 000 Volt werden über Umspannwerke verteilt und die Spannung verkleinert. Meistens stehen in Wohngebieten kleine Trafohäusschen, von wo der Strom unteriridisch in die Wohnungen geleitet wird.

Tatsächlich kommt kein direkter Ökostrom aus der Steckdose. In Deutschland gibt es ein Stromnetz. Dieser teilt den Strom nach Bedarf. Sonst müsste jeder Haushalt einen Stromverteiler besitzen und es mehrere Netzwerke geben, um den Strom nach Herkunft zu trennen.

Also zum Beispiel:

Kohlekraftwerke Strom
Windenergie
Solarenergie
Erdöl Energie

Ökostrom zu beziehen funktioniert so:

Wenn Du Dich für reinen Ökostrom entscheidest, dann wird diese Menge an Ökostrom von den Anbietern in das gesamte Stromnetz eingespeist. Dass bedeutet, dass jeder einen Teil Ökostrom bezieht.  Umso mehr Menschen sich dafür entscheiden, umso grüner wird das Stromnetz.

Wie gelangt Ökostrom in unsere Steckdosen?
Wie gelangt Ökostrom in unsere Steckdosen?

Ökostrom Anbieter

42,1 % des gesamten Stromverbrauchs in Deutschland stammt aus erneuerbaren Energie. Das ist gut, aber es geht noch besser. 

Reine Ökostromanbieter sind: 

Mittlerweile ist Ökostrom kaum teurer als konventionell erzeugter Strom. Eine kleine Investition ist sinnvoll, denn so können wir erreichen, dass wir nur noch sauberen Strom nutzen.

Übrigens hat Dänemark es geschafft, seinen Stromverbrauch komplett durch Windenergie zu decken. 

Atomenergie, Kohlekraftwerke, alles Entscheidungen welche die Politik trifft, aber wir selber können die Klimapoltik mitgestalten, in dem wir gesellschaftsbewusste Entscheidungen treffen und in der Gemeinschaft etwas bewirken können. 

Wenn nur 1 Person Ökostrom bezieht, ändert das nicht viel, wenn aber 100 Personen das tun, dann besteht unser Stromnetz vielleicht schon zu 1% aus grüner Energie. 

Eine weitere Möglichkeit Strom zu sparen und damit vor allem auch Geld – öfters mal auf die Energie zu verzichten.

Wie wäre es mit mehr Fahrradfahren, Handy mit Solar-Akkus aufladen oder gleich einen großen Topf zu kochen, anstatt nur einzelne Portionen.

Wie in allen Bereichen ist ein Umdenken und Ausprobieren erforderlich. 

Und die Lampe über den Esstisch leuchtet genauso hell, egal ob aus konventionellen Strom oder Ökostrom. 

Wie gelangt Ökostrom in unsere Steckdosen?
Wie gelangt Ökostrom in unsere Steckdosen?
Wie gelangt Ökostrom in unsere Steckdosen?
Wie gelangt Ökostrom in unsere Steckdosen?

Larissa

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