Das Konzept des ökologischen Fußabdruck Teil 1– Die Gesellschaft & Faktoren

Ökologischer Fußabdruck – Bestimmt habt ihr schonmal davon  gehört und dass jeder sich den mal berechnen kann. Aber für was brauchen wir diesen? Aus was setzt er sich zusammen und was können wir in Zukunft besser machen?

Schmelzende Polarkappen, steigender Meeresspiegel, Überflutungen, Hitzewellen – Ereignisse welche in den letzten Jahren immer öfter auftraten und immer näher unser individuelles Leben verändern. Das Problem dahinter sind wir, das kontinuierliche Streben nach mehr Kapital und dem Versuch alles zu beherrschen. Nichts Neues ist, dass wir einen zu hohen Ressourcengebrauch haben, wir konsumieren und verbrauchen zu viel, sodass die Natur mit dem Nachproduzieren an natürlichen Rohstoffen einfach nicht mehr nachkommen kann. Diese Ansammlung von falschen Wegen in den letzten Jahrzehnten führt heute zu einem globalen Problem. Wir nehmen alles, was gerade für unser Lebensstil am besten passt und nehmen die Erde als unerschöpfliche Quelle an, das habe auch ich lange getan, obwohl sie uns immer wieder Warnsignale in Form von Naturkatastrophen schickt. Das Problem liegt in unserer Denkweise, in dem die gebrauchten Ressourcen uns von dieser scheinbar kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Dies ist aber leider der große Irrtum. Solange wir ein bestimmtes Gut in scheinbar maßlosen Dimensionen nutzen können, denken wir so gut wie gar nicht über die Konsequenzen nach.

Vor allem die expandierende Konsumgesellschaft (das ist z. B. ein Land wie Deutschland) führt zu einer immensen Umweltproblematik. Kapitalismus ist vor allem in unserer entwickelten westlichen Welt ein Begriff. Bereits im Jahr 1972 hat Karl Marx, Maßlosigkeit in Verbindung mit Kapitalismus in Verbindung gebracht, nämlich dass der Mensch immer mehr das Verlangen nach Geld und materiellem Besitz hat. Für viele von uns meint das, die Grundlage des Lebens zu sein. Obwohl eindeutige und unmissverständliche Zeichen darauf hindeuten, dass der Mensch bereits seit mehreren Jahren über seinen Verhältnissen lebt, wird die Erziehung in puncto nachhaltigem Denken und Handeln nach wie vor zurückgedrängt. In unserer Gesellschaft gilt immer noch das an gewohnte maßlose Verhalten als richtig und die Denkweise herrscht weiterhin, dass wir ja eh nichts verändern können. Das führt auf ein engstirniges egoistisches Verhaltensmuster des Menschen zurück. Wir haben schon jetzt tiefe Spuren in der Natur hinterlassen und sie dazu veranlasst, ihren natürlichen Entwicklungsverlauf zu verändern und immer wieder an uns anzupassen. Die meisten Veränderungen und Anpassungen der Natur an das menschliche Handeln verlaufen sehr langsam, sodass die heutige Generation die Konsequenzen für ihr Tun und Handeln gar nicht in vollem Ausmaß spürt und genau darin liegt der Knackpunkt.
Wir selber können aber das Problem angehen: Dazu haben Mathis Wackernagel und William Reed 1994 ein Konzept entwickelt – Ökologischer Fußabdruck . Dabei handelt es sich um eine Messmethode, in dem durch einen Index, der Ressourcenverbrauch eines Menschen evaluiert wird. Die zentrale Forschungsfrage bei der Entwicklung und Umsetzung der Idee war, wie viel Fläche der Mensch für seinen Lebensstil und seine Bedürfnisse beansprucht und wie viel Fläche wir vergleichsweise wirklich zur Verfügung haben. Warum ist das so wichtig? Weil jede Ressource der Erde, welcher ein Mensch für sein Leben benötigt, auch Platz und Zeit braucht, um wieder nachzuwachsen. Ökologischer Fußabdruck soll den Flächenbedarf dieser benötigten Ressourcen verdeutlichen und ist somit ein Werkzeug, um unseren Naturverbrauch zu bilanzieren. Also werden die Energie – und Materialflüsse in einer Wirtschaftseinheit geschätzt und umgerechnet in Wasser – und Landflächen, die nötig sind, um diese Flüsse aufrechtzuerhalten. Je größer der ökologische Fußabdruck eines Menschen ist, desto stärker wird die Umwelt von dieser Person auch beansprucht. Er misst daher den anthropogenen Einfluss bei der Inanspruchnahme der Biosphäre in Bezug auf die biologisch reproduktiven Landflächen, welche zur Bereitstellung der genutzten Ressourcen und zur Entsorgung von Stoffen nötig sind (WFF, 2008).

Unser globales Wirtschaftssystem wird immer verflochtener und die Menschen nutzen immer häufiger die ökologischen Kapazitäten aus dem Ausland. Importiert ein Land Güter aus einem anderen, so nutzt es auch die Biokapazität des Importlandes um die nötigen Ressourcen heranzuschaffen. Daraus lässt sich ableiten, dass für die Berechnung des ökologischen Fußabdruckes eines Landes nicht nur die Landflächen innerhalb des Landes als Berechnungsgröße herangezogen, sondern auch diese, welche ein Land im Ausland für seinen Bedarf für den Import, weil sie im eigenen Land nicht ausreichend oder unzureichend zur Verfügung stehen. Durch diesen Wirtschaftskreislauf wird die ökologische Tragfähigkeit unseres Planeten überstrapaziert. Wir bebauen und versiegeln den Boden immer mehr, um Platz für Wohnhäuser, Industrieanlagen, Kaufhäuser und Straßen zu haben. Wir entnehmen der Natur immer maßloser Ressourcen, für unser tägliches Leben, zum Essen, Trinken, Wohnen, Kleiden, Reinigen oder um mobil zu sein. Alle Produkte, die wir produzieren und konsumieren hinterlassen Abfall oder setzen toxische Stoffe frei. Wenn wir der Umwelt etwas entnehmen, geben wir es in der Regel anschließend als Abfall wieder zurück. Wichtige Faktoren und Fragen die berücksichtigt werden müssen sind: Was tragen Wälder, Gewässer und Tiere dazu bei? Wie groß ist unsere Abhängigkeit von globalem Ökosystem? Wie stark belassen wie Ökosysteme, durch Import und Export? Wie gefährlich sind unsere Abfälle? Genügt die Produktivität der Natur, um auch im nächsten Jahrhundert die materiellen Bedürfnisse einer wachsenden Erdbevölkerung zu befriedigen? Was können wir dabei wirklich gezielt umsetzen? Wie sehr bin ich am CO2 Ausstoß Schuld?

Der überhöhte Ressourcengebrauch unseres Planeten und die damit verbundenen Probleme sind für den Menschen seit ca. 40 Jahren ersichtlich. Anfang der 70er Jahre war der “Planetenverbrauch“ des Menschen noch deutlich unter einem Planeten – mit unserem gegenwärtigen, leichtfertigen Gebrauch an natürlichen Ressourcen und Energie werden wir schon bald weit aber mehr als zwei Planeten brauchen um unsere Bedürfnisse zu stillen. Wir müssen überdenken, was wir unter „gutem Leben“ verstehen. Ziel sollte es sein, gut und glücklich innerhalb der ökologischen Grenzen unseres Planeten. Die Menschheit lebt nicht mehr von den „Zinsen“ der Natur, sondern verbraucht bereits das „Kapital“ der Erde. Die Folgen sind spürbar durch die Übernutzung des Bodens, der Luft und dem Wasser. Genauso wie die Vernichtung der Pflanzen- und Artenvielfalt. Das ist ökologisch und sozial gesehen kein haltbarer Zustand. Unser stetig steigende Ressourcenbedarf drängt die Natur immer weiter zurück.

Wir brauchen wirksamere Programme, Werkzeuge und Strategien – nur um die Lage der Welt besser zu verstehen, sondern auch um viele Menschen zum Mitmachen anzuregen.

Viele Wissenschaftler sind überzeugt davon, dass wir ein menschenwürdiges Überleben aufs Spiel setzen, wenn wir unseren derzeitigen Kurs weiteverfolgen.

Das passiert mit unserer Welt

Wichtig ist doch erst einmal zu verstehen, was da genau in der Welt passiert. Wir wissen das quasi, aber doch ist es wenig greifbar. Erst einmal betreffen die Bedrohungen die durch globale Erwärmung entstehen fast alle von der Natur zur Verfügung gestellten Quellen an Ressourcen und fossiler Energie. Gleichzeitig geht auch die Artenvielfalt auf der ganzen Welt zurück, sowohl auf dem Land als auch im Wasser. Zudem ist unsere Erde nicht gleich, nicht ebenmäßig und halt nicht aus einem Guss. Böden, Berge, Vulkane, Erhebungen, Wüsten, Meere, Wiesen, ein Potpourri an Phänomen. Also lasst uns doch genau das erhalten. Der Zustand des Planeten verschlechtert sich von Tag zu Tag und weltweit werden sich die Menschen ihrer eigenen, individuellen Verantwortung bewusster und versuchen einen nachhaltigeren Lebensstil zu führen. Doch es ist wahrscheinlicher, dass der Mensch seinen Fußabdruck noch tiefer in die Natur setzen wird.

W Ä L D E R

In den Tropen roden Bauern große Waldflächen und verwandeln sie in Äcker und Weiden. Die Wälder der Erde haben eine sehr hohe Bioproduktivität und beherbergen die größte biologische Vielfalt an Land. Neben der Rohstoffversorgung für Holzprodukte, Papier und Fasern geht auch die Fläche zur Bindung von CO2 in den Fußabdruck mit ein. Mit jedem Hektar an Waldflächen, das verschwindet, verliert unser Planet wichtige Funktionen wie Wasserspeicherung, Luftreinigung und Schutz der Böden, aber auch als Lawinenschutz und Erholungsraum. Deutschland ist mit 11,1 Millionen Hektar Waldfläche (31 % der Landfläche) eines der waldreichsten Länder Europas. Im Jahr 2017 wurden mehr als 50 Millionen m3 Holz geschlagen. Etwa doppelt so viel Holz wird importiert. Für was brauchen wir eigentlich den Arbeitsbereich Wald und dem darauf resultierenden Produkt Holz? Es ist Rohstofflieferant, Energiequelle, Zellulose und daraus hergestellte Papierprodukte, verarbeitete Holzprodukte, wie zum Beispiel Sperrholz oder Holzfaserplatten. Die Papier- und Zellstoffimporte Deutschlands stammen aus insgesamt 130 Ländern. Unseren massiven Holz-, Möbel- und Papierbedarf decken wir also überwiegend durch Importe. Es ist erschreckend, wie viel Holz wir tatsächlich in unserem Alltag benötigen. James Watson ist wissenschaftlicher Direktor der Wildlife Conservation Society und sagt, dass bei der Größe des ökologischen Fußabdruckes, die Landwirtschaft eine große Rolle spielt. Als Beispiel nennt er, die enormen Palmöl-Plantagen, wodurch Orang-Utans ihren Lebensraum verlieren, da der Urwald verdrängt wird. Die Folge sind ein Ungleichgewicht und der Treibhauseffekt! Seit Ende der 90er Jahre wurden im Amazonasgebiet über eine Million Hektar Urwald für den Anbau von Soja zerstört, wobei wir schon bei dem nächsten Themengebiet wären. Dies ist ein Beispiel, wie bedenkenloser Konsum am anderen Ende der Welt, durch industriellen Holzeinschlag, Raubbau und Brandrodung bereits über 80 Prozent der intakten Urwälder mit ihren einzigartigen Naturschätzen vernichtet wurden.

Positives Handeln:

  • auf das FSC-Gütesiegel achten, dass garantiert eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder nach ökologischen und sozialen Kriterien.
  • Umsteigen auf Schnellwachsende Rohstoffe wie Bambus
  • Recycling Papier nutzen (Papier, Klopapier, Küchenrolle, etc.)
M A S S E N T I E R H A L T U N G

Damit viele Ihr Huhn vom Discounter essen können, wird 7.000 km entfernt der artenreichste tropische Regenwald für Sojabohnen gerodet, mit massiven negativen Umweltfolgen, wie die Zerstörung der Wälder und Savannen, wie auch der Verlust von Artenvielfalt, und der Gewässerverschmutzung durch Pestizide. Im Jahr 2018 betrug der Durchschnitts-Fleisch-Konsum bei 83 Millionen Menschen 88,6 Kg. Wenn man das mal umrechnet, bei einem durchschnittlichen Gewicht pro Schwein von 130kg, sind das 45 Millionen Schweine pro Jahr, nur für Deutschland. Das ist super erschreckend. Laut FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) leben derzeit rund 19 Milliarden Hühner, 1,4 Milliarden Rinder und je 1 Milliarde Schweine und Schafe auf dieser Erde und diese Masse an Tieren benötigen Flächen und Futter. 80 % der verfügbaren landwirtschaftlichen Nutzfläche wird für die Tierhaltung in Anspruch genommen. Der Fleischkonsum steigt immer weiter an, sodass immer mehr Flächen benötigt werden und natürliche Lebensräume anderer Lebewesen weichen müssen. Also eigentlich ein Teufelskreis. Da bedeutet zum einen, dass diese Masse, die für unseren eigenverantwortlichen Konsum benötigt wird, nicht artgerecht gehalten werden kann, zum anderen bedeutet das aber auch einen immensen Nachteil für das Klima, da der Einsatz von Kunstdünger & Pestiziden sehr energieintensiv ist. Bei der Massentierhaltung können Tiere Ihre natürlichen Bedürfnisse nicht oder kaum ausleben – ihnen fehlen ausreichend Bewegung, Ruhemöglichkeiten, natürliche Futtersuche. Außerdem beeinflusst die Haltung auf engstem Raum das Sozialverhalten. Bei den Tieren führt das zu Stress und Frustrationen. Die Haltung in Masse hat schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit der Tiere, da sie leiden und mit Medikamenten quasi ruhig gestellt werden. Zum Beispiel kommen Aspirin, Cortison aber auch Antibiotika zum Einsatz. Ein Masthuhn zum Beispiel lebt durchschnittlich 32 Tage und wird in dieser Zeit rein statistisch 2,3 Mal mit Antibiotika behandelt. Und dass nehmen wird dann auch in unseren Körper auf, wenn wir uns für billig Fleisch entscheiden. Auf das Klima hat Massentierhaltung des Weiteren das Problem, dass eine immense Menge an Wasser benötigt wird, zum einen weil die Tiere Durst haben, zum anderen, weil deren Futter angebaut werden muss. Große Mastbetriebe haben meist einen Gülle Überschuss, welcher auf den Feldern landet. So lagert sich eine Menge Stickstoff im Boden ab und lässt so Tiere – und Pflanzenarten sterben, die mit der Menge nicht zurechtkommen. Ein weiteres großes Problem ist das entstehende Methan bei Wiederkäuern. Dieses Klimagas ist ungefähr 25x klimaschädlicher als CO2. Die Landwirtschaft ist aktuell mit mehr als 54 Prozent die größte Emissionsquelle für Methan in Deutschland, das ist fast ausschließlich auf die Rinderhaltung zurückzuführen.

Positives Handeln:

  • mehr im eigenen Land wirtschaften, anstatt aus den Ländern importieren, wo die Menschen hungern
    öfters vegetarisch essen
  • Bio Fleisch oder Fleisch vom Bauern neben an kaufen.
M E E R E

Unser Planet ist blau – die Meere bedecken rund 70 Prozent der Erdoberfläche und sind von entscheidender Bedeutung für uns Menschen. Ohne das Wasser hätten wir keinen globalen Wasserkreislauf aus Niederschlägen und Süßwasser. Wasser bietet eisbedeckte Polarmeere, tropische Korallenriffe, Wattenmeere und die Tiefsee. In jedem Bereich lebt eine faszinierende Artenvielfalt. Allerdings hat das Meeresökosystem massive Probleme, durch Überfischung und Verschmutzung (Plastikabfall, Abgase der Schiffe) und den Abbau von Ressourcen. Demnach sterben immer mehr Meerestierarten und die Meere sind der Klimakrise ausgesetzt. Klima und Meer sind auf vielschichtige Weise sehr eng miteinander verknüpft. Das Meer spielt durch den Austausch von Wasser, Kohlenstoff und Energie eine essenzielle Rolle in unserem Klimasystem und ist maßgeblich für die globale Sauerstoffproduktion verantwortlich. Jeder zweite Atemzug, den wir Menschen tun, verdanken wir dem Meer.

Laut Weltklimarat haben die Ozeane seit 1970 mehr als 90 % der zusätzlichen Wärme aus der Erdatmosphäre aufgenommen und sich dadurch kontinuierlich erwärmt. Die Erwärmung des Ozeans führt zudem dazu, dass Wasserschichten sich schlechter durchmischen. Deshalb sind viele Meereslebewesen in einigen Wasserschichten oder Regionen nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff und lebenswichtigen Nährstoffen versorgt, was bei ihnen zu einem erheblichen Stoffwechselstress führt. Durch die vermehrte Aufnahme von CO2 sinkt der pH-Wert und die Ozeane versauern zunehmend. Dies kann Lebewesen im Meer schaden. Weltweit ist der Meeresspiegel im Laufe des 20. Jahrhunderts im Schnitt bereits um etwa 15 cm angestiegen. Bis zum Jahr 2100 ist damit zu rechnen, dass der Meeresspiegelanstieg 110 cm erreicht – mit dramatischen Konsequenzen für niedrig liegende Küstenregionen, Küstenmetropolen und Inselstaaten, da diese überflutet und untergehen können. Damit wären unsere Inseln wie Rügen oder Sylt, wie auch Hamburg überschwemmt. Erhöhte Wassertemperaturen sorgen für eine thermische Ausdehnung des Ozeans und somit zu einem rasanten Meeresspiegelanstieg. Durch das Schmelzen riesiger Eisschilde und Gletscher wird dieser Effekt noch verstärkt.

Positives Handeln

  • Nur Fisch essen, welcher aus NICHT aus bedrohten Beständen kommt
    Ozeane sauber halten!
  • Plastikverbrauch reduzieren, also beispielsweise keine Plastiktüten verwenden
  • Bei der Reiseplanung bedenken, ob das ausgewählte Land sich für oder gegen den Walschutz aussprechen hat.
K L I M A

Seit Beginn der Industrialisierung ist die Temperatur auf der Erde durchschnittlich um 1 Grad Celsius gestiegen. Seit 30 Jahren nimmt das Sommereis in der Arktis kontinuierlich ab, die Fläche wird kleiner und dünner und damit weniger tragfähig für Walrosse, Eisbären, Robben. Das massive Verbrennen fossiler Energieträger wie Kohle und Öl macht die Erde zum Treibhaus. Dürren, Überflutungen, Stürme: Immer häufiger und heftiger führt der Klimawandel zu Tod und Verwüstung. Naturparadiese wie der Amazonas drohen weitreichend zerstört. Wie auch die Brände in Australien, welche Millionen von Tieren getötet hat. Die Folgen sind, dass Tier – und Pflanzenarten langsam aussterben. Das Ziel muss sein, die globale Erderhitzung auf möglichst 1,5 Grad, zu beschränken. Trotzdem sinken die Treibhausgasemissionen nicht schnell genug und der Mensch holzt die im Kampf gegen die Klimakrise so wichtigen Regenwälder munter weiter ab. Auf der Erde gibt es nur 3 % unberührte Naturgebiete, mit einer extrem hohen Biodiversität. Wir müssen sie schützen, da ein Verlust eine enorme Katastrophe wäre.

Das ist die momentane Situation und deren Problematiken auf unserer Erde für die wir uns tagtäglich entscheiden, wenn wir einfach genau so weiterleben, wie bisher.
Positives Handeln
eigene heimische Agrarflächen anders nutzen, um Biomasse für erneuerbare Energien zu produzieren,
auf das Fliegen verzichten, eher mit der Bahn reisen
Ökostrom beziehen.

TEIL 2 Das Konzept des ökologischen Fußabdrucks – Das Konzept &  was wir tun können – in einer Woche hier auf dem Blog

Larissa

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