Warum wir Feminismus heute brauchen!

Der feministische Kampftag (bekannter als Weltfrauentag) liegt schon fast einen Monat zurück, dennoch ist es auch außerhalb diesen Tages wichtig, zu wissen, warum wir Feminismus immer noch brauchen. Jeder Mensch ist ein Individuum. Niemanden von uns gibt es ein zweites Mal auf diesem Planeten, auch wenn jeder Mensch 7 Doppelgänger*innen hat, jede*r ist einzigartig.  In unserem Grundgesetz steht, dass die Würde des Menschen unanstastbar ist. Dies beinhaltet eine moderne Auffassung, dass alle Menschen unabhänig von Herkunft, Geschlecht, Alter, Status gleich sind. Niemand ist weniger Wert – dennoch benötigen wir eine Frauenquote, den Frauentag und aktiven Feminismus.

Flinta

Der Kampf gegen Armut, strukturelle Ungleichheit und jede Form von Diskriminierung sowie das Empowerment von Frauen und Mädchen sind die zentralen Aspekte von feministischer Entwicklungspolitik. Es gibt auch heute noch Berufe, die als „Frauenberufe“ gelten. Und es gibt bis heute in Marketingagenturen die Entwicklungen von Produkten „für die Frau“ und „für den Mann“, „für Mädchen“ und „für Jungen“. Wenn wir vom Weltfrauentag ausgehen, werden mit dieser Bezeichnung all die Menschen ausgeschlossen, welche sich als weiblich gelesen identifizieren. Der Begriff Flinta steht für: F – Frauen, L – Lesbian, I – inter, N – nicht binäre, T – Trans und A – agender Personen. 

 

Nicht zuletzt transportieren die Medien Bilder in  TV Sendungen, Zeitschriften, Radio, oder Werbespots, die das altertümliche Bild von Frauen im Haushalt, der Familienaufteilung Mutter, Vater, Kind zeigen. Das Problem ist die stetige Stigmatisierung und die gilt es zu durchbrechen. Jede*r möchte sich in der Welt einordnen und orientiert sich an Maßstäben.Wir müssen verstehen, dass es mehr als die gesellschaftliche Norm für die Definition von Frau und weiblich sein, weiblich fühlen und weiblich gelesen werden gibt. 

 

 

Female empowerment

Unter dem Hashtag #femaleempowerment findet mensch in den sozialen Medien Millionen Posts. Fast Fashion Konzerne drucken fett auf Tshirts „Female Empowerment“, denunzieren aber selber Frauen und haben menschenverachtende Produktionsbedingungen, vor allem für Frauen und Kinder. Um Female Empowerment überhaupt zu verstehen, schauen wir uns am Besten einmal die letzten Jahrhunderte an, die geprägt waren von weiblicher Unterdrückung, Hinderung der Meinungsfreiheit, gefolgt von Diskrimnierung und Gewalt. Und Millionen Flint Personen sind nicht nur Frauenfeindlichkeit und Diskriminierung ausgesetzt, sondern dazu auch Rassismus. In Gesprächen in meinem Umfeld wird deutlich, dass jede schon Diskriminierung ausgesetzt war, klein geredet wurde und als Frau nicht den Raum einnehmen konnte, wie Männer. Besonders erfahrungsreich sind unangebrachte Nachrufe von Männern auf der Straße (cat calling) oder das Erklären von Dingen aus dem eigenen Expertisengebiets (Mansplaining). Dass sind alles Übergriffe nur allein darauf, dass wir weiblich gelesene Menschen sind. Geschlechtsspezifische Auswirkungen treten in allen Bereichen auf, von der Rohstoffgewinnung und der Landwirtschaft bis hin zur Lebensmittelindustrie und dem Bekleidungsbranche, in dem Frauen etwa 80 % der Erwerbstätigen ausmachen. Circa 71 % der Menschen, die in moderner Sklaverei leben, sind Frauen. 

 

Patriarchale Ausrichtung in der Wirtschaft

Am 29. November 2021 (Internationaler Tag der Menschenrechtsverteidiger*innen) haben 60 NGOs einen offenen Brief an die Europäische Union gesendet. Diese wird aufgefordert, das bevorstehende EU-Lieferkettengesetz geschlechtergerecht zu gestalten: Demnach sollen z.B. Unternehmen jeder Größe mitgedacht werden, weil gerade kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) bei großen Gesetzes Änderungen durchfallen, weil Konzerne an den großen Stellschrauben stehen. Gerade in der Bekleidungsbranche sind FLINT-Personen besondern von Menschenrechtsverletzungen gefährdet, aufgrund ihrer geschlechtlichen Orientierung. Frauen stehen häufig am Beginn der Lieferkette (Baumwollepflücke, Landbau, Suche nach Rohstoffen, Stoffe nähen) Das bedeutet, dass diese Frauen keine Arbeitsverträge haben und keine Chance auf Rechte haben. Außerdem haben sie keinen Zugang zu Menschenrechtsorganisationen oder anderen Verbänden zum Durchsetzen ihrer Rechte. Selbst in westlichen Ländern, ist es oftmals schwer, gegen Beschimpfungen und Sexismus am Arbeitsplatz anzukommen. Auch zu berücksichtigen ist, dass Unternehmen die Arbeitsplätze auch auf Frauen abstimmen müssen. Hygieneartikel, Zugang zu Toiletten für Frauen und die Sicherstellung eines Schutzraumes. Entlang der globalen Lieferketten werden auch globale Probleme sichtbar, wie etwa das Gender Pay Gap (07.03) – Männer und Frauen verdienen unterschiedlich viel. Frauen bekommen häufig keinen existenzsichernden Lohn. Viele Konzerne schreiben, dass sie sicher stellen, dass Frauen in den Produktionen den Mindestlohn erhalten. Aber ein Mindestlohn bedeutet nicht, dass dieser auch existenzsichernd ist. Schwangere Frauen oder Frauen in Elternzeit werden daran gehindert wieder auf den Arbeitsmarkt einzusteigen. Zudem sind Frauen in einem überwiegendem Maße für Care-Arbeit, also Sorgearbeit, zuständig. Insgesamt kümmern sie sich auch um mehrere Familienmitglieder gleichzeitig.

Sexismus

Es sind aber nicht nur Frauen von Sexismus betroffen, sondern auch Transfrauen oder sogenannte agender, kurz gesagt: Menschen die sich außerhalb der Geschlechterbinarität bewegen. Um genau diejenigen geht es auch, wenn der Begriff „Frauentag“, wie gerade in den sozialen Netzwerken geschehen, für seine Ausschlüsse kritisiert wird.

 Laut einer Studie der EU-Grundrechtsagentur ist in Europa jede dritte Frau von körperlicher und sexueller Gewalt betroffen. Eine von 20 Frauen ist seit dem 15. Lebensjahr vergewaltigt worden. Diese Ausmaße schockieren – Gewalterfahrungen gehören für viele Frauen auch im Europa des 21. Jahrhunderts zum Alltag. Und die Übergriffe finden nicht etwa nachts im Park statt, wo Frauen von Fremden attackiert werden. Die Täter gehören großteils zur eigenen Familie. Femizide. 

Frauenaktivistinnen und Informationsmaterial

Frauenaktivistinnen

Rosa Luxemburg

Frida Kahlo

Konzerne mit weiblicher Führung

Literatur von Autorinnen 

Filme von Regisseurinnen 

Content Creatorinnen

Gib hier deine Überschrift ein

Ich werde lebenslang lernen, mich weiterbilden und Dinge besser oder schlechter machen, das gehört dazu und das sollte jeder Mensch machen. Wir lernen eine Grundausbildung in der Schule und eignen uns durch unsere Familie Soziale Werte und soziales Verhalten an. Aber damit ich das Erlernen von Dingen nicht vorbei. Ich möchte täglich neue Dinge lernen, denn jeder ist für seine Bildung selbst verantwortlich. Also ist es doch besser, die Lebenszeit zu nutzen und Dinge zu lernen oder auszuprobieren als nur das zu akzeptieren was man schon kann. Wir haben doch nur dieses Leben also kann ich es auch nutzen. Viele Gelegenheiten bleiben uns verwehrt aus Angst was andere Menschen darüber denken könnten, dabei ist das doch einfach völlig egal.  Habt Spaß, macht die Dinge die Euch Spaß machen, es kann so schnell vorbei sein. Manchmal würde man sich wünschen, sich selber für die Zukunft Notizen machen zu können, dass man in gewissen Situationen vielleicht anders handeln sollte, was man aus dem Impuls einer Situation aber nicht immer kann.Es gibt genug Zeiten in denen wir nachdenklich sind und negative Gedanken mit uns herum tragen. Unser Kopf arbeitet immer, unsere Gedanken kreisen von A nach B und wir denken quasi immer zu viel nach. Hört auf 24/7 zu denken, sondern lebt einfach. Lebt. Leben kann man nicht mit dem Kopf, sondern mit dem Herzen.

welchen Ziel oder Sinn leben wir? Was macht das Leben aus? Es geht um die Existenz eines Individuums auf dieser Welt. Als ersten würden vielen Menschen bestimmt einfallen, dass ein guter Lebensstandard und der Job das Leben ausmachen, aber wofür eigentlich? Ich mein, wir werden alle sterben, eigentlich ist doch dann das Ziel. Ist das Leben nicht einfach eine Art Überbrückungszeit, in der wir warten zu sterben? Ich bin der Meinung, dass niemand wirklich die Frage nach dem Sinn des Lebens beantworten kann, denn diese Frage zieht sich wie ein roter Faden auch durch die Lehre der Philosophie. 

Gerade in Zeiten wo die Zukunft ungewiss ist, wir vor schweren Entscheidungen stehen und nicht wissen, was morgen oder übermorgen ist, bringt gerade diese Ungewissheit die Frage auf, warum wir eigenlich leben. Ich bin der Überzeugung, dass der Grund dafür ist, dass wir kein konkretes Ziel vor Augen haben, welches wir erreichen möchten. Es geht doch darum in seinem Dasein einen tieferen Sinn zu finden und den Grund dafür zu finden, warum wir leben. Ich denke, dass das ein langer Prozess sein kann und das eigene Leben zu hinterfragen, kann auf der einen Seite arg belastend sein, weil man ja sonst einfach nur in den Alltag hineinlebt, aber auch auf der anderen Seite vielleicht erkenntnisreich sein, weil wir erkennen, was wir wirklich wollen im Leben und dann etwas ändern können. Auch das hat viel mit Selbstreflexion zu tun, dass doch in allen Gedankengänge immer wieder die Lösung in der Suche in unserer Persönlichkeit liegt.

Kinder sagen immer „wenn ich mal groß bin“ und wenn wir groß sind, sagen wir „wenn ich mal alt bin“ dann…ja dann. Was hab ich mir schon immer gewünscht? Was wollte ich schon immer einmal machen und erleben: diese Liste ist so viel mehr Wert, denn ich mach mir dabei bewusst, was wirklich meine Sehnsüchte sind, was ich noch erleben will – fast schon eine Art Meditiation. Vielen von uns ist bewusst, dass das Leben endlich ist. Jeder von uns hat diesen Tag X, an dem wir aufhören zu atmen. Das ist nicht planbar. Ich möchte aber bis dahin im Hier und Jetzt leben.Ich mache mir oft Gedanken darüber, ob ich meine Träume ausleben kann, ob ich jemals erfüllt sein werde. Wir zwingen uns viel zu häufig dazu eine Aufgabe, einen Job den Vorrang zu gewähren  und den Herzenswunsch hinten anzustellen. Wir sollten viel öfters aus unserer Alltags-Bubble ausbrechen, weil die Zeit nie wieder zurück gedreht werden kann. Und dann werde ich Fehler machen, weil ich real bin so wie ich bin. Aber Menschen machen Fehler und sie lernen aus diesen Fehlern. Ohne Fehler gemacht zu haben, würde ich nicht an dem Punkt stehen, an dem ich heute bin. Und manchmal haben mich Fehler auch weiter gebracht als wenn ich in diesem Fall, kein Fehler gemacht hätte.

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