Einfach zeichnen, einfach kreativ sein

Einfach zeichnen, einfach kreativ sein

Ich habe schon immer gerne gezeichnet und war schon immer gerne kreativ. Ich habe dieses Hobby, oder dieses Talent lange nicht ausgelebt. In Vorbereitung auf eine Aufnahmeprüfung für ein Studium (welche ich dann nicht bestanden habe), habe ich zum einen einen Mappenkurs gemacht und dann noch zwei Zeichenkurse, die mir auch viel geholfen haben. Einfach zeichnen, einfach kreativ sein. 

So richtig gezeichnet habe ich aber nie durchgängig, bis im Spätsommer 2018 in Tirol war für zwei Wochen und dort die Zeit hatte, richtig damit anzufangen. Seit dem versuche ich so regelmäßig wie es nur geht zu zeichnen. Besonders die Aquarellmalerei hat es mir angetan. Ich finde, wenn man das Wort „Malen“ in den Mund nimmt, assoziieren viele Menschen kindliches malen damit, allerdings tun eben auch viele Erwachsene professionell malen. Das malen bringt mich zur Ruhe, macht meinen Geist ruhig und klar und ich kann mich ganz in die Entstehung einer neuen Zeichnung vertiefen. Talent allein reicht aber nicht aus, denn erst die Basis macht den Unterschied. Jeder kann noch so viel Talent haben, sind Papier, Pinsel oder Farben von minderwertigen Qualität, dann sieht das Ergebnis nur halb so gut aus. 

DAS RICHTIGE PAPIER

Auf guten Aquarellpapier zu malen macht einen so großen Unterschied, vor allem weil es sich bei der Benetzung mit dem Wasser nicht wellt und die Farben viel brillanter scheinen. Ich habe auch lange einfaches Skizzenpapier benutzt, oder einen Schulaquarell – Block, aber nachdem ich anderes Papier benutzt habe, kann ich nur jedem empfehlen, wirklich in Geld darein zu investieren. Genauso wie in Pinsel und Farbe. 

Ich liebe heute das Papier von Hahenmühle, welches wohl auch das bekannteste ist. Echt-Bütten Papier ist einfach qualitativ so gut, dass es noch mehr Spaß macht zu malen, weil man einfach das Gefühl hat etwas hochwertiges zu produzieren. Und ich liebe immer den Geruch von einem frischen Block, oder einfach einem frischen Blatt Papier. Die, die auch malen, wissen was ich meine und können mich sicherlich verstehen. 

DER RICHTIGE PINSEL

Wie oft bin ich schon verzweifelt, weil das was ich gezeichnet habe einfach nicht so geworden ist, wie ich mir das vorgestellt habe, dabei lag es nie wirklich an meinem Talent, sondern einfach an meinem Pinsel. Mit billigen Langhaarpinseln  aus der Schule, kommt man eben nicht weit. Auch da habe ich gelernt, das wenige, aber sehr gute Pinsel wirklich etwas bringen. 

Rothaarmarder Haaren haben sich in der Vergangenheit bewährt, da sie sehr viel Farbe speichern können und einen gleichmäßigen Strichfluss haben. Wie oft habe ich es schon verflucht, wenn der Pinsel einfach vorne auseinander gegangen ist. Pinsel sind ebenso wichtig wie das Papier. 

DIE RICHTIGE FARBE

Des Weiteren macht die richtige Farbe noch vieles aus. Ich habe angefangen mit einfachen Wasserfarben und bin dann auf Aquarellfarben von Van Gogh umgestiegen. Natürlich gibt es auch super tolle handgemachte Farben, mit denen ich aber noch nicht gearbeitet habe. Aber ich denke, dass es sich mit solchen Farben nochmal ganz anders malen lässt. Aber um eine Basis aufzubauen, ist ein guter Aquarellkasten ein guter Anfang. Der Farberhalt der Van Gogh Farben ist super und die Farben sind sehr intensiv. 

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