Berechne Deinen ökologischen Fußabdruck 2021

Das Jahr ist fast zu Ende – ein guter Zeitpunkt, um seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck zu messen und draus Verbesserungen für das neue Jahr abzuleiten – nachhaltig und umweltfreundlich in 2022 leben. 

Berechne Deinen ökologischen Fußabdruck

Wir hinterlassen buchstäblich jeden Tag Fußabdrücke auf der Erde mit unserem Handeln. Die einen mehr und die anderen weniger. Jede Entscheidung die wir treffen, hat Auswirkungen auf die Erde. Nur sind wir nicht alleine, sondern knapp acht Milliarden Menschen, die alle dazu beitragen, dass der Klimawandel weiter voranschreitet. Jede*r benötigt rund 1,7 Erden, wenn jeder Mensch so leben würde wie wir. Wir haben aber nur diesen einen Planeten. Stell´ Dir vor, dass die Erde unser Herz ist. Jeder Mensch hat nur ein Herz, keiner kann so leben, dass er 2 oder 3 Herzen hat. Gehe mit der Erde so um, wie mit Dir selbst. Achte Deine Umgebung, Dein Handeln und versuche ökologischer zu leben.

Die Faktoren des ökologischen Fußabdruckes

Die Messung des ökologischen Fußabdruck ist ein sehr komplexer Indikator, um zu bestimmen wie viel Fläche jeder Mensch bräuchte, um die benötigten Ressourcen zu decken. Jedes Jahr gibt es den Earth Overshoot Day, dieser gibt an, wenn alle Ressourcen der Erde aufgebraucht sind und für dieses Jahr nicht mehr wiederhergestellt werden können. Jedes Jahr rutscht dieser Tag weiter nach vorne. Zum Vergleich, vor 30 Jahren, im Jahr 1991 lag der Tag am 12. Oktober. Dieses Jahr fiel der Tag auf den 29. Juli. Als Grundlage für die Berechnung dient die Biokapazität der Erde, die uns zur Verfügung steht. und Kohlenstoffemissionen binden. Angegeben wird die Kapazität in „globale Hektar“ (gha)

Ackerland Anbau von Viehfutter und Lebensmittel 

Weideland die Fläche, welche für Nutztiere notwendig ist

Fischerei Die Meeresflächen, in denen Fischfang betrieben wird

Wald Der Wald als Nutzfläche deckt den Bedarf an Holz für Brennholz, Papier oder Möbel.

Bauland Wie viel Raum benötigt ein Mensch durchschnittlich mit Haus und zugehöriger Infrastruktur? Dazu zählen Häuser, Bürostätte, ÖPNV, Straßen, Krankenhäuser oder auch Ämter

Dazu kommen die Verbräuche aus unserem persönlichen Leben: Lebensmittel, Viehzucht, Konsumgüter, Energie, Transport, Reisen, Abfall – all das verbraucht zusätzliche Ressourcen der Erde. Der ökologische Fußabdruck wird ermittelt, indem unser tatsächlicher Verbrauch von Ressourcen und Fläche in Verhältnis zur Biokapazität der Erde gesetzt wird. Stell Dir vor Du hast einen Garten mit Rasen. Der Rasen wächst und wächst. Wenn Du ihn dann mähst, bleibt immer ein Stück übrig und er kann wieder von vorne wachsen. So ist das auch mit den Ressourcen der Erde. Wenn Du aber den Rasen komplett abmähst, kann kein neuer mehr wachsen – die Ressource ist weg. 

Berechne Deinen ökologischen Fußabdruck

Mit dem Link gelangst Du direkt zur Seite von Brot für die Welt, dort kannst Du Deinen ökologischen Fußabdruck. So gut dieser Rechner ist, um einen groben Überblick über sein Leben zu erhalten, weißt der ökologische Fußabdruck doch auch Fehler auf. So werden Wasserverbrauch und Biodiversität nicht beachtet – also wo kaufe ich ein? was kaufe ich ein? Denn das spielt eine große Rolle. Auch Faktoren wie Ökostrom oder E-Mobilität machen zwar leider noch einen kleinen Teil der Bevölkerung aus, sind aber wichtige Indikatoren für eine nachhaltige Wende der Gesellschaft. Vor allem ist für den Klimawandel das Co2 ein entscheidender Indikator. Damit hat der ökologische Fußabdruck aber nichts zu tun. 

Tipps für einen nachhaltigeren Lebensstil

Bei welchen Punkten kannst Du im neuen Jahr etwas verändern? Als ich meinen ökologischen Fußabdruck berechnet habe, wurde vor allem deutlich, dass ich meine tierischen Lebensmittel überdenken werde und vor allem meinen Konsum an Alltagsgegenständen. Ich achte sehr auf faire und nachhaltige Produktionen, aber auch da muss man sagen, etwas was man nicht kauft ist immer noch am nachhaltigsten. 

1. Recycling bei: Klopapier, Papier

2. Möbel aus FSC Holz, kleinen Tischlereien aus der Umgebung

3. Fair Fashion Marken, lokale Manufakturen unterstützen 

4. allgemeine Müllvermeidung durch Upcycling oder Mehrwegpackungen 

5. öfters mal eine vegane Mahlzeit ausprobieren 

6. Fleisch nur aus Bio-Anbau aus der Region

7. Konsumartikel gut überlegen, ob Du es wirklich brauchst

8. öfters mal zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sein

9. regionales Obst und Gemüse kaufen – Erdbeeren braucht im Winter niemand

10. engagiere Dich in Ortsgruppen für den Umweltschutz

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