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Travel // Wien Travel Report 2017

Travel // Wien Travel Report 2017

Heute nehme ich Euch mit auf einen Wien Travel Report . Um Euch von meinen Eindrücken und Erlebnissen zu berichten. Da diese Reise nach Wien nicht meine Erste war, sondern schon ca die 18te kann ich auch ein paar Vergleiche zu vohrigen Jahren nennen.
Ich liebe diese Stadt über alles und kann nicht genug von ihr kriegen, deswegen versuche ich Euch Wien so gut es geht vorzustellen.

Und natürlich hoffe ich, dass Ihr nach meinem Bericht auch Lust auf eine Reise Wien habt.

Vorne weg ein paar Eckdaten, Wien..

  •  …ist die Bundeshauptstadt von Österreich
  • …hat knapp 2,8 Millionen Einwohner
  • …ist in 24 Bezirke aufgeteilt
  • …ist zum fünften Mal in Folge zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt worden
  • …ist knapp 750km von Frankfurt entfernt

Wien Travel Report 

Gewohnt haben wir in einem Hotel in einer Vorstadt von Wien, in Klosterneuburg. Am Rande der Weinberge und mit dem Auto nur knapp 20 Minuten von Wien entfernt, dies ist aber nur eine Angabe bei wenig Verkehr. Oft staut es sich sehr nach Wien hinein, aber auch hinaus. Hier benötigt man sehr viel Geduld.
Wer auf eine ruhige, grüne Umgebung wert legt, mit nahen gelegenen Buschenschank, oder auch Heurigen genannt, ist hier genau richtig. Übrigens ist ein Heurigen eine Wirtschaft mit Wein aus dem jeweiligen eigenen Anbau, mit kleinen kulinarischen Spezializäten zum kleinen Preis

– Hotel Höhenstraße –

Das Hotel ist okay, wer auf Luxus verzichten kann. Die Zimmer sind sehr sauber, bis auf minimale Makel. Tee gibt es Gratis an der Rezeption, jedoch leider nicht direkt auf dem Zimmer. Ein bis zwei Fächer mehr zum verstauen von Gepäck wäre hilfreich. Das Frühstück ist gut, leider wird aber nicht aufgefüllt. Hier zählt: Wer zuerst kommt, der malt zuerst. Das Einzelzimmer + Frühstück kostet 54 Euro

Tipp: Wer mit dem Auto fährt, über die A1 nach Wien-Zentrum reinfahren und von dort über den Gürtel nach Klosterneuburg, so bekommt man schon eine kleine Sightseeingtour.

Auf der Hinfahrt hatten wir leider nicht so viel Glück, die Fahrt war geprägt von viel Regen und Stau und Baustellen. Dennoch ging es zügiger als gedacht voran.

Tipp: Wer auf eine 7-Stündige Auto oder Zugfahrt verzichten will, der fliegt innerhalb von 1 1/2h bequem nach Wien-Schwechat

 

 

 

 


 

Prater

 

Am Abend ging es dann direkt in den Prater und die Luftburg, dies hat Tradition. Was wäre Wien nur ohne seinen Prater, der von den Einheimischen genauso geliebt wird, wie von seinen Touristen.

Der Prater ist ein ca 6 km2   öffentliches Areal, dass noch heute aus Auenlandschaften besteht. Der bekannteste Teil ist der Vergnügungspark in Form einer Kirmes / Jahrmarkt. Auch bekannt als „Wurstelprater“ . Hier ist für jung und alt etwas dabei und jeder hat seinen Spaß. Ansonsten gibt es im Prater viele Möglichkeiten Sport zu treiben, sich mit Freunden zu treffen und die Zeit zu genießen. Vor allem für kleine Kinder ein tolles Paradies, da man auch mit einer kleiner Eisenbahn eine Runde fahren kann, bei den Wienern liebevoll „Bimmelbahn“ genannt.

Kulinarisch hat der Prater auch vieles zu bieten, ein Muss für Erste Wienbesucher ist eine Schweinestelze und natürlich ein paar Wienerwürstel.

Tipp: Der Prater hat von März – Oktober Saison. Sowohl parken, essen als auch etwas zu trinken kosten seperat Geld. Eine Fahrt im Karussell ca um die 4 Euro

Im Prater steht auch das weltbekannte Wiener Riesenrad, welches 1827 anlässlich des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josephs I errichtet wurde und Saison für Saison seine Runden dreht. Bei einer Fahrt hat man einen wunderbaren Blick über die Dächer von Wien. Alleine die Architektur und der Nostalgische Charm der Gondeln sind ein Besuch wert.

– Wiener Riesenrad –
Mo-Fr 8:00 – 16:00 // 10 Euro pro Fahrt // Dauer: 10-20 Min

Tipp: Besonders am Abend ist die Fahrt sehr schön und romantisch, in Kombination mit dem Kombi-Ticket Tiergarten Schönbrunn – Riesenrad spart man hier ganze 7 Euro

Der kulinarische Höhepunkt liefert eigentlich die Familie Kolariks in der Luftburg. Dieses Jahr waren wir nicht überzeugt vom Essen. Aufgrunddessen, dass das Wiener Schnitzel nur nach Panade geschmeckt hat und sehr ölig war und zum anderen, dass das Essen sehr unterschiedlich kam. So kam es dazu, dass manche schon fertig waren mit Essen und der andere dann erst sein Essen bekommen hat.

Weiter ging es am zweiten Tag direkt mit Shopping, da es leider immer wieder geregnet hat. Im ersten Bezirk findet man die Haupteinkaufsstraße, die Mariahilferstraße. Zentraler Punkt ist hierbei das Musuemsquartier, worauf ich später nochmal eingehen werde. Von hier aus kann man sowohl die Mariahilferstraße hoch und runter laufen als auch über die Hofburg in den Graben und die Kärntnerstraße.

Wer Zentral shoppen gehen möchte, der parkt am besten im Museumsquartier.
Das Museumsquartier ist ein weiträumiges Areal mit vielen Museen, einem Theater und einer Jugendherberge, insgesamt rund 60 Einrichtungen. Es ist das zehntgrößte Kulturareal der Welt und lädt zum verweilen und Krafttanken ein. Hier trifft Kultur, Cafés und Shopping aufeinander.

Das ganze Jahr über finden hier Veranstaltungen, wie Führungen, Workshops, Lesungen statt.

Die Sitzflächen im Museumsquartier heißen Enzi und erstrahlen jedes Jahr in einer anderen Farbe

Tipp: Gut parken kann in der Tiefgarage vom MQ  wer denkt, dass ist teuer der irrt sich. Für Wiener Verhältnisse ist das sehr preiswert. Lohnen tut sich das Ganze ab 6 Stunden am Tag, da kostet die Stunde noch 1,33

– Museumsquartier Parkhaus –
Mo-So 00:00 – 24:00 // 2 Euro pro Stunde // max. 8 Euro pro Tag

Als Erstes Shoppingziel steuert man am Besten die Mariahilferstraße an, die mal eine Verkehrsstraße war. In den letzten drei Jahren wurde sie zur teilweisen Fußgängerzone, bzw. ich blicke da immer noch nicht durch, da trotzdem dort Autos fahren.

Auf der Mariahilferstraße kann man bis zum Westbahnhof laufen und dann wieder umkehren. Dort findet man jegliche Ketten wie H&M, Zara, Deichmann, Pimkie, aber auch süße kleine Geschäfte mit Wiener Charme.

Bedenken solltet Ihr gutes Schuhwerk und Geld in der Tasche. Wer seinen Vater, Freund, Bruder mitschleppt, der nicht auf Shoppingtouren steht, der muss sich darauf gefasst machen, dass es wenig Sitzmöglichkeiten gibt, aber freies Wlan in ganz Wien.

Wer eine Pause einlegen möchte, der kann sich im Café Ritter einen Snack gönnen mit Wiener Kaffeehauskultur

Weiter geht es zurück zum Museumsqaurtier,  weiter in den Graben und die Kärntnerstraße, vorbei an zwei imposanten Architektonischen Museen, in deren Mitte Maria Theresia thront, die dieses Jahr ihren 300 Geburtstag feiert.

In den Gebäuden befindet sich das Naturhistorische und das Kunsthistorische Museum, welches wirklichen einen Besuch wert ist.

Über die Straße trifft man auf die Straßenbahn, oder auch „Bim-Bim“ genannt und die weltbekannten Fiaker

Besonders die alten Trams versprühen einen tollen Flair.
Eine Fahrt mit dem Fiaker kostet ein kleines Vermögen, Eine Stunde Fahrt kostet schlappe 110 Euro. Ein Grund warum ich noch nicht damit gefahren bin, es aber sehr gerne mal würde

Wir kommen nun auf den Heldenplatz der eine wichtige Bedeutung hat, der zum Gelände der Hofburg gehört. Unter anderem besetzte 1809 Napoleon mit seinen Truppen die Stadt Wien und sprengten die Stadtmauern weg.

Hofburg

Die Wiener Hofburg war bis 1918 im Besitz der Habsburger und seit 1945 ist es der Amtssitz des Österreichischen Bundespräsidenten.

In Ihr befindet sich die Österreichische Nationalbibiliothek, die Schatzkammer und die Sisi Appartements. In denen sich Originalstücke des Privateigentums von Sisi befinden.

– Schatzkammer / Sisi Appartements / Silberkammer –
September – Juni 9:00 – 17:30 Uhr // Juli – August 9:00 – 18:00 // 13,90 Euro

An der Hofburg vorbei erblickt man auf die Michaelerkirche und dem gleichnamigen Platz.

Hier gibt es auch einen Zentralen Treffpunkt der Fiaker.

Wenn man nun den Massen folgt landet im Graben, welcher übergeht in die Kärntnerstraße.

Der Graben beherbergt die Luxusmarken dieser Welt wie Prada, Michael Kors, Furla und viele mehr. Auf dem Weg kommt man am Demel vorbei. Der Demel ist einer der bekanntesten Konditoreien Wiens und war ein k.u.k Hofzuckerbäcker für Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Josef.

Mir schmeckt die Schokolade leider überhaupt nicht vom Demel, aber die Geschmäcker sind sehr verschieden

 

Die Kärntnerstraße ist wie schon gesagt eine Mischung aus Modeketten, aber auch kleinen Shops und viel Gastronomie.

Besonders den alten H&M kann ich Euch empfehlen. Ein wunderschönes altes Haus mit Holzvertäfelung, goldenen Applikationen und Kronleuchtern. Besonders edel wirkt die hölzerne Wendeltreppe

Weiter entlang der Kärntnerstraße, kommt man zum weltberühmten Stephansdom und dem Café Aida. Mit Blick auf den Stephansdom kann man hier selbstgerechten Kuchen essen und meiner Meinung nach auch den besten Kaffee trinken

Tipp: Niemals „einen Kaffee“ bestellen, sondern einen „großen braunen“. Die Preise sind eher nichts für den kleinen Geldbeutel. Ein „großer brauner mit Obers“ kostet 5,90,-, das Stück Torte 4,90. Auch hier kann ich die Trüffeltorte oder die Kardinalsschnitte empfehlen.

 

Nach dieser sehr kalorienreichen Pause kann es weiter gehen, vorbei kommt man am „Forever21“, dieser hatte auch eine zweite Filiale in der Mariahilferstraße, die aber leider geschlossen wurde. Dort war es einfach ein Traum. Die kleinere die noch vorhanden ist, hat mich dieses Jahr sehr enttäuscht.

Viel wichtiger ist aber der SWAROVSKI Kristallwelten Store, den es nur 3x in Österreich und überhaupt auf der Welt gibt und der für Menschen wie mich sehr sehr gefährlich sind.

Swarovski hat seinen Hauptsitz in der Landeshauptstadt Innsbruck in Tirol, oder besser gesagt in Wattens. Dort werden neben dem üblichen Hauptsortiment auch Modeschmuck verkauft. Entweder direkt von Swarovski oder von Partner wie Lola&Grace oder Cadenzza. Diesen Schmuck gibt es aber ausschließlich dort und kostet zwischen 24,90 bis 49,90 (jedoch aber auch aufwärts, dass meiste befindet sich in diesem Preissegment).

Tipp: Wer Angst vor Chinesen oder Japanern hatte, der sollte sich den Besuch zweimal überlegen. Ansonsten heißt es Augen zu und durch und viel Geduld mitbringen

Abends ging es dann wie jeden Abend zum Heurigen / Buschenschank zum entspannen.

An Tag drei ging es in den wunderschönen Tiergarten Schönbrunn im Bezirk Hietzing. Er ist der älteste Zoo der Welt und liegt im Zentrum des UNESCO Kulturerbes Schönbrunn.

Ich freue mich jedes Mal aufs neue diesen Tiergarten zu besuchen, da er nicht nur wirklich wunderschön und lebenswert ist, sondern weil auch Tiere eine, soweit das möglich ist in einem Zoo, artgerechte Umgebung haben, die mit viel Liebe erbaut wurde. Nach und nach werden auch noch in den nächsten Jahren weitere Gehege modernisiert.

Den Eintrittspreis ist teuer, aber er  ist dem Tiergarten Schönbrunn definitiv wert. Des weiteren wurde er schon mehrmals zum besten Zoo Europas gekürt, was natürlich auch für ihn spricht.

– Tiergarten Schönbrunn –
9:00 – 18:30 // 18,90 Euro

Der Kaiserliche und Imperiale Charme von Barock und dem Schönbrunn Flair mit moderner Architektur versprühen ein unvergessliches Erlebnis, dass ich gar nicht beschreiben kann.

Der Tiergarten Schönbrunn ist 17 Hektar groß und ihr findet hier alles von der Südamerika Anlage über das Regenwaldhaus bis hin zur neuen Eisbärenanlage, dem Franz-Josef Land.
Dort haben die Eisbären im letzten Jahr eine riesige neue Anlage bekommen mit viel Platz zum spielen und tauchen. Was ich sehr toll finde ist, dass sie gekühlte Höhlen haben.

Besonders dieses Jahr hatte ich besonders Glück bei den Leoparden. Man hätte meinen können er hat auf mich gewartet

Im Tiergarten Schönbrunn kommt man den Tieren sehr nah, ohne das eine Bedrohung besteht. Dazwischen gibt es immer wieder Platz um eine Pause zu machen und die Atmosphäre zu genießen

Tipp: Über den Baumkronenpfad hat man einen genialen Blick über Wien

Zur Stärkung empfehle ich ein paar Wiener Würstchen mit einer Semmel, Estragonsenf und Kren für knappe 4 Euro. Am Würstelstand am großen Spielplatz schmecken sie besonders gut.

Für den Zoobesuch sollte man einen ganzen Tag einplanen und möglichst früh da sein, bevor die Gruppen kommen. An der Kasse kann man sich einen Plan mitnehmen, indem nicht nur eine Übersicht der Gehege sind, sondern auch die Uhrzeiten der Fütterungen. Leider wurden diese, dieses Jahr nicht unbedingt eingehalten.

Wer nach dem Zoobesuch noch Energie hat, kann zur Gloriette laufen.

Die Gloriette befindet sich im Schlossgarten in Wien und ist die älteste seiner Art. Sie wurde 1775 als letzte Planung des Gartens erbaut und diente Kaiserin Maria Theresia als Festsaal und später Kaiser Franz Josefs als Frühstückszimmer.
Ich finde die Gloriette immer wieder toll und imposant und lohnenswert. Innen befindet sich ein kleines Café mit Kaffee -. Eis -, Kuchen und Herzhaften Spezialitäten. Jedoch auch leider nicht gerade preiswert, hier bezahlt man auch die Location mit.

Von oben hat man einen wunderbaren Blick auf Schloss Schönbrunn und auf Wien

An Tag vier haben wir die Kaiserliche Wagenburg besucht, die auch auf dem Gelände von Schloss Schönbrunn liegt

Tipp: Im MQ parken und mit der U1 bis Karlsplatz fahren und in die U4 umsteigen bis Schönbrunn. Einzelfahrt kostet 2,20,-.

Die Wagenburg ist ein Museum welches die Prunkstücke des kaiserlichen Fuhrparks erhält. Diese wollte ich mir schon immer einmal anschauen und war wirklich überrascht über die Größe und Ausführung der Kutschen. Nicht nur der Krönungswagen, sondern auch neben kleineren Alltagskutschen, sieht man dort den Leichenwagen Kaiserin Elisabeths (Sisi). Ein wirklich besonderer Moment, wenn man sich überlegt, dass es sich hier um Originale handelt. Neben den Kutschen findet man interessante Informationstafeln. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

 

 

– Kaiserliche Wagenburg –
9:00 – 17:00 // 9,50 Euro

Am letzten Tag ging es die tiefen von Wien, in die Kapuzinergruft. Diese ist nicht so einfach zu finden, da sie wirklich schlecht bis gar nicht ausgeschildert ist. Nachdem wir mehrmals vorbei gelaufen sind und nach einer 1/2 Stunde es schließlich gefunden haben, hier mein Tipp: Lauft die Kärntnerstraße entlang bis zum Swarovski Kristallwelten Store und dann die Straße rechts komplett runter laufen, man läuft direkt darauf zu.
Die Kapuzinergruft war auch ein Wunsch von mir, diese mal zu besichtigen.
Die Kapuzinergruft oder auch Kaisergruft genannt, liegt unter der Kapuzinerkirche und dient zur Beisetzung der Habsburger. Noch heute werden dort Angehörige beerdigt.
Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man weiß, dass in den Särgen tatsächlich die Überreste von Sisi und Co liegen. Es ist wirklich beeindruckend sich die Särge anzuschauen

– Kapuzinergruft / Kaisergrfut  –
10:00 – 18:00 // 7,50 Euro

Das war meine Reise nach Wien, ich hoffe ich konnte Euch einen kleinen Einblick in diese wunderschöne Stadt geben, und dass ihr auch mal nach Wien fahrt.

 

 



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