Warum Plastik schädlich ist

Warum Plastik schädlich ist

Ich beschäftige mich seit gut einem Jahr mit dem Thema Nachhaltigkeit und Umwelt. Plastik-Verzicht ist ein Trendthema geworden. Ich finde es aber wichtig, sich dessen bewusst zu machen und wirklich Wissen auf diesem Gebiet vorweisen zu können. 

Der Drang nach Wachstum und Fortschritt der Menschheit bringt nicht nur Vorteile mit sich, sondern eben auch Nachteile wie die Plastikverpackung. Natürlich ist durch Plastik es möglich geworden, Lebensmittel und Getränke einfacher und wirtschaftlicher zu transportieren. Der Konsum von Plastik ist immens angestiegen und wir greifen täglich ganz automatisch immer wieder zu Plastik. Sei es die Tüte im Supermarkt, der Strohhalm bei einem Drink oder die PET-Flasche. Plastik ist fest in unseren Alltag integriert.

BPA, PVC und dann unser Körper..

 

Jedoch kann,  durch einen bewussteren und gezielteren Einsatz von Plastik, unsere Umwelt geschont werden und dazu unsere Gesundheit verbessert werden. In Plastik befinden sich viele Chemikalien, wie BPA. BPA ist die Abkürzung für Bisphenol-A und wird in der Industrie für Plastik eingesetzt, um es widerstandsfähig zu machen. BPA hat aber einen starken hormonellen Einfluss auf den Körper und kann die Wirkung von Östrogen quasi nachahmen. Genauso wie der Weichmacher Phtalat, haben diese Stoffe eine negative Wirkung auf den Menschen. Zu den gesundheitlichen Problem zählen z. B. Fettleibigkeit, Asthma, Herzerkrankungen oder Diabetes Typ 2. Der wohlbekannteste Kunststoff ist PVC, zu dessen Herstellung Chlor benötigt wird. Um PVC elastisch zu machen, werden auch hier Weichmacher eingesetzt. Diese können aber durch Hitze oder UV-Licht freigesetzt werden und in den menschlichen Organismus gelangen. 
Wenn ihr nun Wurst im Supermarkt kauft, in der üblichen Plastikverpackung, kann die Wurst die Kunststoffe auf nehmen und kann somit in unser Körper gelangen.  Jeder sollte seinen Plastik Konsum wirklich überdenken und nach Alternativen suchen.

Plastik im Meer

 

Das größte Problem ist, dass Plastikabfälle ins Meer gelangen und durch Meersalz und UV-Licht im Meer giftige Chemikalien freigesetzt werden. Jedes Jahr werden auf der Welt mehr als eine Trillion Plastikbeutel genutzt. Dazu benötigt ein einziger Plastikbeutel 1000 Jahre um zersetzt zu werden. Dennoch bleiben Plastikbeutel auch nach ihrer Zersetzung toxisch. 

 

Alternativen zu Plastik

 

  • Glasflaschen anstatt Plastikflasche
  • Stofftasche anstatt Plastiktasche
  • Dosen aus Glas
  • Bambusbecher anstatt To-Go Becher mit Plastikdeckel
  • Keine Strohhalme benutzen

Das sind zwar kleine Schritte, aber ein deutlicher Schritt in ein Leben mit weniger Plastik.  Die EU verbietet mittlerweile Einwegplastik und viele Supermärkte in Deutschland haben schon davor Einwegplastik aus dem Sortiment genommen. Was für mich aber weiterhin auf Unverständnis stößt ist, dass es in Österreich kein Pfandsystem gibt. Das ist doch das einfachste was umgesetzt werden kann. 

In den nächsten Wochen, wird es Beiträge speziell für Frankfurt geben. 

Wie viel Plastik landet auf der Straße?

Wie wird Plastik bei der FES (Frankfurter Entsorgung Service) recycelt?

Wo können wir in Frankfurt Plastik einsparen?

Plastik ist schädlich
Plastik Vermeidung


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