Follow

Beauty Fashion Lifestyle

Über den Versuch Plastikfrei zu leben

Dies ist einer dieser Beiträge die mir selber sehr am Herzen liegen, weil ich mich momentan sehr intensiv mit diesem Thema beschäftige und an mir arbeite dieses Projekt umzusetzen. Ich möchte in Zukunft so gut es geht Plastikfrei leben. Es ist ein sehr großes Umdenken, denn ich bin ein sehr Konsum getriebener Mensch und habe mir in früheren Jahren nie Gedanken über Nachhaltigkeit, Umwelt und unseren Planeten gemacht. Das lag vielleicht auch daran, dass ich immer einen Freundeskreis hatte, der genauso gedacht und gehandelt hat wie ich und ich somit nie damit zu tun hatte. Durch neue Freunde, die auch darüber nachdenken, beschäftige ich mich immer mehr mit diesem Thema.

Über den Versuch Plastikfrei zu leben

Ich werde mich für dieses Projekt nicht verbiegen oder verstellen, denn ich bin einfach nicht der Typ für Öko-Kleidung und Zimtsandalen, aber ich möchte nachhaltiger, bewusster leben, angepasst an mein Leben.
Ich weiß, dass der Satz "ich möchte die Welt" verändern sehr abgedroschen klingt mittlerweile und in meiner Familie bekomme ich nicht viel Zuspruch mit meinem Projekt, weil sie denken, dass ich ja nur ein Mensch bin, der auf Plastik verzichten möchte und das nichts aus macht.

Eine Freundin von mir möchte auch in kleinen Schritten immer weniger Plastik verwenden und somit sind wir schon zwei Personen. Jeder kann etwas kleines verändern und ich bin der Meinung, dass allein das Bewusstsein darüber gerade Plastik zu konsumieren hilft.

Ich werde nie 100 % plastikfrei leben, aber ich kann meinen Beitrag dazu geben. 70% unseres Plastiks gelangt ins Meer, dass sind pro Minute ca eine Tonne. Das ist so irr viel, dass mich das wirklich geschockt hat und ich möchte Handeln. Denn lesen, verstehen und sich sorgen kann jeder aber ändern würde das auch nichts.

Dabei ist Plastik nicht nur das offensichtliche Plastik von Verpackungen, sondern auch zum Beispiel in Kleidung oder Shampoo drin, was wir täglich rauswaschen und ins Meer spülen. Ich habe nun kleine Veränderungen vorgenommen auf Plastik zu verzichten. Jeder kleine Schritt weg vom Plastik ist richtig und gut und es wird Jahre dauern, immer mehr alternativen zu finden. Die Industrie ist aber auch dran, nach Alternativen aus Mais oder Bambus zu finden.

Zum einen benutze ich keine Plastiksackerl mehr, sondern den guten alten Stoffbeutel und ich suche auch für meinen Mülleimer zuhause eine Alternative zu den Müllsäcken. Vor allem auch die Wirtschaft hat darauf reagiert, in dem Sackerl nun Geld kosten.

Als weiteren Punkt habe ich mir einen Kaffeebecher aus Bambus gekauft. Ich bin eine bekennende Kaffeeliebhaberin und trinke gerne to Go en Cappuccino, aber in Zukunft eben mit meinem Becher und wenn ich ihn nicht dabei habe, dann gibt es eben auch keinen Kaffee und das spart zu dem noch Geld.

Dann habe ich mich von meiner Plastikzahnbürste verabschiedet und mir eine Bambuszahnbürste gekauft, mit welcher ich ein bisschen auf Kriegsfuß stehe, da ich Holz im Mund hasse und dies nicht bedacht habe. Hier überlege ich, wieder zur konventionellen Zahnbürste zurückzukehren. Denn wie ich schon meinte, möchte ich es an meine Persönlichkeit anpassen und nicht zwanghaft etwas ändern, womit ich nicht glücklich bin.

Ein großer Punkt in meinem Plastikkonsum sind die vielen Kosmetiktiegel die ich nach und nach versuche zu ersetzen, sobald sie leer sind. Das wird eine schwierige Herausforderung, da etwas alternatives zu finden. Aber ich freue mich irr auf dieses Projekt und wie sich mein Konsum und ich mich selber dabei verändern werde.

Plastikfrei
Plastikfrei
Plastikfrei
Plastikfrei
Plastikfrei


Hey, hier kannst du gerne kommentieren...