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Projekt: Mein Kosmetik-Konsum 2017

Endlich kann ich diesen Beitrag schreiben, denn dieses Jahr habe ich im Januar ein Projekt gestartet und es bis jetzt durchgezogen und kann euch endlich davon berichten. Ich wollte wissen wie viel Geld ich eigentlich für Kosmetik ausgebe und wie viel ich auch davon verbrauche. Denn mit der Zeit habe ich ehrlich gesagt den Überblick verloren und es hat sich immer mehr in meinem Zimmer angehäuft. Deswegen stand nicht nur der Fokus darin zu schauen und genau aufzuschreiben was ich gekauft und verbraucht habe, sondern vor allem darin auch Dinge aufzubrauchen und erst dann wieder was neues zu kaufen. 
Ich habe über das Jahr deutliche Unterschiede in den Monaten fest gestellt, aber auch in meinem Kaufverhalten. Teilweise bin ich echt erschrocken, was ich für einen Konsum lebe. Insgesamt habe ich 193 Produkte verbraucht. Wichtig für mich auch zu sehen war, wie viele davon ein Fehlkauf waren, dies waren 19 Produkte. Des weiteren waren 45 Produkte ok, aber nicht super toll.  Auf jeden Fall werde ich dieses Projekt 2018 etwas überarbeitet fortsetzen und die Zahl der Fehlkäufe weiter zu reduzieren, in dem ich einfach auch bewusster einkaufe. In diesem Beitrag gebe ich Euch eine kleine Übersicht über meinen Kosmetik-Konsum und welche Erkenntnis ich davon habe. 

Kosmetik-Konsum

Zum einen habe ich alle möglichen Produktkategorien aufgeschrieben und immer einen Strich dahinter gemacht, wenn ein Produkt leer geworden ist. Ich habe bei dem ein oder anderen Produkt erwartet, dass ich mehr verbrauche. Mich hat es etwas schockiert, dass ich ganze 12 Bodylotions verbraucht habe, dagegen aber keinen einzigen Lippenstift. Aber was kaufe ich öfters? Natürlich Lippenstift.
Wenn ihr euch erst einmal wirklich bildlich vor Augen führt, was ihr benutzt und verbraucht, habt ihr einen ganz anderen Blick auf den Konsum. Vor allem gehe ich natürlich immer noch super gerne in den dm, aber ich kaufe gezielter und eigentlich denke ich zur Zeit immer, wenn ich drin bin, dass ich ja gar nichts brauche, weil ich alles zuhause habe. Auch 13 verbrauchte Handcremes haben mich dann doch etwas geschockt, genauso wie die Tatsache von 6 Wimperntuschen. Allerdings kann ich so sehen, was ich nächstes Jahr ca auch verbrauchen werde und da ich noch einen guten Vorrat an genau den beiden Sachen habe, werde ich wohl nächstes Jahr nichts von beiden neu kaufen müssen und werde es auch nicht tun. Denn genau darin liegt auch der Punkt. Erst ein neues Produkt kaufen, wenn das andere leer ist. 
Dazu habe ich aber in einer externen Liste Monat für Monat jedes einzelne Produkt aufgeschrieben und den Preis dazu notiert, weil mich das natürlich auch interessiert hat. Unglaubliche 568,79 Euro habe ich verbraucht. Da stellt sich für mich natürlich die Frage, ob ich zu viel verbrauche, oder ob das ein normaler Wert ist. 
Bei den Produkten mit einem Verbrauchswert bis 12, habe ich im Schnitt pro Monat ein komplettes Produkt verbraucht. Das finde ich vollkommen in Ordnung.
Trotzdem denke ich mir nun, was man mit diesem Geld noch hätte alles machen können, oder es sparen können. Genauso wie ich viel verbraucht habe, habe ich auch gekauft und ich denke, dass dieser Punkt fast noch wichtiger ist, als das ich verbraucht habe.  Da habe ich keine genaue Liste geführt, wie viel ich von welchem Produkt tatsächlich gekauft habe. Letztendlich hat mich aber der Preis pro Mona doch sehr schockiert und mir auch hier vor Augen geführt, wie weit mein Konsum eigentlich geht. Und ich sehe es selbst bei mir Zuhause, dass ich zwei Kisten voll mit Produkten habe, die auf "Vorrat" gekauft sind. Was für ein Quatsch. 2018 möchte ich bewusster Dinge kaufen und vor dem Kauf entscheiden, ob ich es wirklich brauche, oder ob es ein Impuls-Kauf ist. Auch wird das natürlich eine Umstellung sein, nicht mehr so oft einen Kassenzettel von dm in den Händen zu halten. Außerdem bin ich sehr gespannt, wie dann der Unterschied zu diesem Jahr sein wird und ob ich wirklich viel weniger Geld ausgegeben habe. Insgesamt habe ich nämlich 2017 für Kosmetik 454,20 Euro ausgeben, dass macht immer hin ein + von knapp 111 Euro zu dem was ich verbraucht habe. Das war meine Befürchtung, dass ich mehr kaufe als ich verbrauche. Was aber definitiv nicht der Fall war. Mir hat es zum einen sehr viel Spaß gemacht mein Kaufverhalten zu beobachten und Monat für Monat alles aufzuschreiben. Auch das ich das 12 Monate durchgezogen habe ist schon etwas und ich werde nächstes Jahr damit weiter machen. Allerdings werde ich die Dokumentation des Projektes etwas überarbeiten. Es hat mich teilweise überrascht, aber auch schockiert und mein Kaufverhalten schon jetzt geändert. Ich denke schon, dass ich nächstes Jahr einiges sparen kann und die Kosten erheblich senken werde. Da ich ja auch noch so viel an Vorratssachen hier habe.
Mir hat das Projekt gezeigt von welchen Produkten ich wirklich viel verbrauche und von welchen eigentlich so gut wie keins. Ich hätte nie mit 13 Handcremes gerechnet, aber auch damit nicht, kein einzigen Lippenstift wirklich aufzubrauchen.
Ich bin Bloggerin und dadurch eigentlich gezwungen immer die neusten Produkte auszuprobieren und zu kaufen. Durch die Medien und vor allem Social Media werden wir bzw ich immer wieder dazu verführt neue Dinge zu kaufen. Aber genau darin liegt auch der Punkt, sich nicht mehr verführen zu lassen. Nur weil ich Bloggerin bin und meine lieben Kolleginnen euch immer die neusten Produkte zeigen, heißt dass ja nicht, dass ich das auch tun muss. Wäre ja auch langweilig. Ich werde weiterhin in meinem Monatsrückblick meine Lieblings Produkte vorstellen, aber vielleicht werden es dann nicht mehr fünf Produkte pro Monat sein, sondern auch mal nur eins oder so gar keins. Wir werden es sehen und ich bin sehr gespannt auf meinen Kosmetik Konsum von 2018. 

Kosmetik-Konsum


3 thoughts on “Projekt: Mein Kosmetik-Konsum 2017”

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