Leseliste 2020 – für Bücherhelden

Leseliste 2020 – für Bücherhelden
Leseliste 2020 - für Bücherhelden

Lesen…ich lese schon mein Leben lang und habe als Kind schon die Geschichten verschlungen. Dieses Gefühl ein richtiges Buch in den Händen zu halten, die Druckerschwärze zu riechen und dieses besondere Gefühl, dass erste Mal ein neues Buch aufzuschlagen. Ich bin jemand, ich brauche noch ein richtiges Buch in der Hand. 

Jedes Jahr führt mich mein Weg zur Frankfurter Buchmesse und ich komme wieder Hause mit einer langen Liste von Büchern, die auf meine „diese Bücher muss ich unbedingt lesen“ Liste kommen. Sie wird immer länger, auch wenn ich mir vornehme, jeden Monat ein Buch zu lesen. 

Ich starte das Jahr mit 5 Büchern. Ich lese schnell, sodass ich vielleicht sogar zwei in einem Monat lesen kann. Mal schauen. Bei der großen Auswahl an Büchern, liebe ich persönliche Empfehlungen. Heute zeig ich Euch meine Auwahl für die ersten Monate in diesem Jahr. Romane, Krimis, Sachbücher…nicht mehr nur eine Sorte, sondern mehr Auswahl und mehr Wissen durch das Lesen erlangen. 

Wisst ihr, wie ich entscheide, ob ein Buch gekauft wird? Durch klar: Empfehlungen, dem Text hinten auf dem Buchrücken und abgesehen vom Cover (klares Verpackungs Opfer), ganz ganz wichtig: die erste Seite und vor allem der erste Satz im Buch. Deswegen tippe ich für jedes Buch, genau diesen ersten Satz pro Buch für Euch ab.

Leseliste 2020 - für Bücherhelden
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Guillaume Musso – Das Mädchen aus Brookyln

„Drei Wochen vor unserer Hochzeit kündigte sich dieses lange Wochenende wie ein kostbares Intermezzo an – ein Moment der Intimität unter der Spätsommersonne der Côte d´Azur. „

Es ist ein Krimi, besser gesagt ein Thriller, der eigentlich ziemlich harmlos und total schön beginnt. Es geht um ein Ehepaar, die Frau stellt ihrem Partner die Frage, ob er sie immer noch lieben würde, wenn sie etwas schreckliches getan hätte. Es beginnt die Suche, wer seine Frau wirklich ist, die ihn in die dunklen Ecken von New York führt. Und ich finde auch, ein Hinterfragen der eignen Werte, Vorstellungen, wie man selber in dieser Situation reagieren würde. Würdest du jemanden immer noch lieben, wenn er etwas schreckliches getan hätte? 

 

Jojo Moyes – mein Herz in zwei Welten 

„Es war der Schnurrbart, bei dem ich daran denken musste, dass ich nicht mehr in England war; ein breiter, grauer Tausendfüßler, der die Oberlippe des Mannes vollständig verdeckte; ein Village-People-Schnurrbart, ein Cowboy-Schnurrbart, ein Miniaturbesen, der ankündigte, dass es jetzt ernst wurde.„

600 Seiten und die Fortsetzung von Will & Lou, wer den ersten Teil noch nicht gelesen hat (ein ganzes halbes Jahr), muss dies unbedingt nachholen. Eine Geschichte über die wirklich wahre Liebe. 

Deswegen möchte ich gar nichts vorwegnehmen, sondern Euch den ersten Teil lesen lassen.
Doch eins Will, hat Lou folgende Sätze mit auf den Weg gegeben „Trag deine Ringelstrumpfhosen mit Stolz. Fordere dich heraus. Lebe einfach.“ Und ich? Ich trage meine silberne Winterjacke mit voller stolz.

 

P A P I E R - T I N T E - W O R T E - B Ü C H E R

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Umberto Eco – Der Name der Rose

„Am 16. August 1968 fiel mir ein Buch aus der Feder eines gewissen Abbé Vallet in die Hände: Le manuscript de Dom Adson de Melk, traduit en français d´après l´édition de Dom J. Mabillon (Aux Presses de l´Abbaye de la Source, Paris 1842)..„

Ein Klassiker der Krimis, welches noch mit DM gekauft wurde. Es handelt sich um ein Welt-Besteller und spielt in einer italenischen Abtei des 14. Jahrhunderts, in der die Ästhtik des Mittelalters mit der Philosophie und dem Realismus der Neuzeit eine Verbindung eingeht. 

Silia Wiebe – Unsere Mütter

„Meine Mutter steht in ihrem Leinenmantel auf einer Düne auf Norderney.„

Ich werde im Laufe der Jahre meiner Mutter immer ähnlicher und ich finde es interessant, welche anderen Mutter-Tochter Beziehungen es gibt. 

Genau darauf geht dieses Buch ein. Es erzählt wahre Geschichten zwischen Müttern und Töchtern und spiegelt so die Vielfalt wieder. Mal liebevoll, mal mühselig Einigungen zu finden und ich glaube, dass auch ich, mich und meine Mutter irgendwo da wiederfinde. 

Annie Eraux – Die Jahre 

„Alle Bilder werden verschwinden.„

Es ist ein Zeitdokument über die französische Geschichte, anhand von privaten Erzählungen, Erinnerungen, dass was als Erinnerung in jedermans Gedächtnis geblieben ist und dazu einlädt, dass eigene Leben zu hinterfragen. Ich bin sehr gespannt. 

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