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Das habe ich 2017 über mich selbst gelernt

Das Jahr 2017 war ein sehr bewegendes Jahr für mich mit vielen Veränderungen. Ich habe nicht nur angefangen zu studieren und somit einen großen Schritt in meine Zukunft getan, sondern habe auch mich selbst gelernt, habe viel nachgedacht und vieles erreicht, aber auch viele Enttäuschungen hin nehmen müssen. In diesem Beitrag möchte ich euch gerne mehr darüber schreiben und auch das ist eine Veränderung, denn ich habe noch nie so persönlich auf meinem Blog geschrieben wie zur Zeit. Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Beitrag eventuell auch zum nachdenken bringen kann oder euch inspirieren kann. Eventuell hat einer von euch dieses Jahr auch so etwas erlebt. Wenn es eine Sache gibt, die ich letztes Jahr mich selbst gelernt habe, dann ist es die, dass man immer kämpfen sollte für das was man möchte und wenn etwas nicht klappt, dann hat das seinen Grund. Ich habe viele Enttäuschungen hinnehmen müssen und vor allem Absagen. Absagen von Hochschulen, Unternehmen bzgl einer Ausbildung und Nebenjobs. Am Anfang des Jahres wusste ich nicht wie das Jahr enden würde und wo ich landen werde. 
Letztendlich bin ich sehr froh, dass alles nicht geklappt hat und ich bei meiner jetzigen Uni gelandet bin, dort die Aufnahmeprüfung geschafft habe und nun seit Oktober studiere. Das alles habe ich nicht einfach so bekommen, sondern musste lange drum kämpfen und arbeiten diesen Platz an der Hochschule zu bekommen. Aber es hat sich gelohnt und ich bin sehr stolz darauf, es geschafft zu haben. 
Auch habe ich einen Nebenjob in dem kleinen Café gefunden und fühle mich dort sehr sehr wohl. Auch hier bin ich froh, dass es am Ende woanders nicht geklappt hat und vielleicht auch gerade deswegen. Gerade im zweiten Halbjahr von 2017, wo die Uni und der Betrieb neu waren und es immer noch sind, war es umso schöner am Wochenende in das Café zu kommen und zu sehen, dass alles gewohnt ist und nichts neu. 

Eine Sache die mich letztes Jahr lange begleitet und verändert hat, war meine Ehrenamtliche Tätigkeit bei der Frankfurter. Ein 3/4 Jahr habe ich jeden Montag Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilt und bin so auch mit einer Gesellschaftsschicht in Berührung gekommen, mit denen ich sonst nie etwas zu tun haben würde und es wahrscheinlich auch gewollt hätte. Aber ich habe festgestellt, dass die die dort auch helfen und wenig Geld haben, trotzdem sich hinten anstellen und mit dem Herzen dabei sind, um anderen zu helfen. Ich habe so viel mitgenommen aus dieser Zeit und bin viel dankbarer für mein Leben und weiß es noch mehr zu schätzen. Durch mein Studium habe ich leider nicht mehr die Zeit dazu, dort zu helfen, aber ich besuche die Frankfurter Tafel wann immer es möglich ist. Die Arbeit dort ist sehr anstrengend und stressig und sollte viel mehr gewürdigt werden. Denn ich habe dort auch Menschen kennengelernt, die wirklich persönlich sich für jemanden interessieren und sich freuen, wenn sie einen sehen. Oft ist es ja immer sehr Oberflächlich, wenn jemand einen fragt, wie es einem geht.
Aber ich habe dieses Jahr auch Menschen aus meinem Leben entfernt, die mich nicht mehr weiter gebracht hätten und es immer wieder Diskussionen und Streit gab. Manchmal ist es egal wie lange man sich kennt, wie lange man befreundet war und wie viel man zusammen erlebt und durch gemacht hat. Ich habe zu vielen Menschen den Kontakt abgebrochen und bereue es nicht, denn seitdem fühle ich mich viel freier und ausgeglichener und kann besser in die Zukunft schauen und habe nicht noch "ein Klotz am Bein".  Ich habe aber auch viele neue Menschen kennengelernt und auch jemanden, bei dem ich das Gefühl hatte, dass wir uns schon ewig kennen. Kennt ihr das auch? Ich hatte das bisher bei noch niemanden und mir ist dieser jemand heute sehr sehr wichtig und bin sehr froh darüber, ihn kennengelernt zu haben.  Auch wenn ich viele schon etliche Jahre kenne, zeigen oftmals erst neue Bekanntschaften wer man eigentlich ist und halten einem einen Spiegel vor die Nase. Ich habe mich auf viele Gespräche eingelassen und viel akzeptiert und verziehen.  Letztendlich wurde ich aber auch enttäuscht und verletzt, aber ich habe trotzdem das Gefühl letztes Jahr alles in vollen Zügen genossen zu haben und einfach gelebt zu haben, auch wenn natürlich auch das dann dazu gehört. 
Das habe ich 2017 über mich selbst gelernt
Das habe ich 2017 über mich selbst gelernt
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