Bienen retten!

Bienen retten!

Ich mochte schon immer Bienen arg und war auch nie jemand, die bei Wespen einen Schreianfall bekommt. Ich lasse Bienen und Wespen sogar über meine Nase laufen. Aber ich kenne von vielen, dass sie nach Bienen, Hummeln, Wespen schlagen und sie sogar töten, weil sie sie nerven. Dabei sind vor allem Bienen vom Aussterben bedroht.


Bienen, die Helden unseres Alltags 

Bienen spielen in unserem Ökosystem eine sehr zentrale Rolle, da durch Bienen überhaupt Leben möglich ist. Seit Jahren nimmt die Bienenpopulation aber stetig ab. Dafür sind wir verantwortlich.  Durch Bienen werden Pollen von einer Blüte zur anderen getragen, diese Bestäubung macht ungefähr einen Drittel der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen aus. Sie tragen damit zum dem Erhalt der Artenvielfalt bei. Deswegen finde ich es besonders schlimm, dass in Europa ca 10 % weniger Bienen vorkommen als noch vor einigen Jahren. 

Durch den medialen Hype, wurde die Aufmerksamkeit auf das Bienensterben größer (z.B T-shirts mit Print, Schmuck, etc.). Ich finde solche Hypes auf der einen Seite bedenklich, weil ohne nachdenken einfach konsumiert wird, auf der anderen Seite werden aber viele Menschen auf dieses Thema aufmerksam. Dennoch gibt es kaum aktive Maßnahmen, die Bienenpopulation wieder zu steigern. Ich glaube, dass vielen Menschen nicht bewusst ist, dass Wälder und Wiesen nicht mehr so aussehen werden wie heute und das unsere Nahrungsmittelversorgung, anders aussehen würde, wenn es keine Bienen mehr geben würde 

Bienen  sterben durch Krankheitserreger, Pestizide, Monokulturen oder eben auch durch den Klimawandel.

Was kann man nun direkt aktiv tun? Zum einen muss die Landschaft bienenfreundlicher gestaltet werden und unsere Lebens -und Konsumgewohnheiten an ein bienenfreundliches Klima angepasst werden. . 

Wir haben hier einen großen Garten, mit reichlich Blumen und auch einem Insektenhotel. Dadurch können Bienen schon vor der eignen Haustür eine tolle Lebensumgebung ermöglicht werden. Wer keinen Garten hat, kann auch auf dem Balkon, oder Fensterbrett einen Kasten mit Blumen hinstellen. 

EIN BISSCHEN MEHR BEWUSSTSEIN FÜR UNSERE NATUR

Bienen retten

Bienen Umweltschutz in Frankfurt

Oftmals ist es nicht offensichtlich, wie viel für den Artenschutz getan wird, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, in unser Handy zu schauen. Dabei lohnt sich ein Blick auf die mittel Streifen auf Straßen, an Büsche am Wegesrand, oder Blick nach draußen aus der Bahn. 

Das Grünflächenamt in Frankfurt setzt immer mehr „Wiesen für Insekten“ um, erkennen könnt ihr dies mit dem „Hummel Pin“. Damit ermöglicht die Stadt Bienen, Hummeln und anderen Insekten einen besonderen Lebensraum. Auch, wenn Wiesen mal verblüht und verwahrlost aussehen, hat das seinen Grund, damit die Samen heranreifen können. 

Ein weiterer großes Projekt ist das „Bienenretter Bildungsprogramm“: 2011 startete das Programm als gemeinnütziges Bildungsprojekt und ist heute mehr als nur Workshops zum Thema Nachhaltigkeit. Mit dem Motto „Lass Deine Stadt aufblühen“, wird ein positives Zeichen zur Verbesserung der Lebensräume von Bienen und Insekten gesetzt. 
Im Bienenretter-Garten in Sachsenhausen, gibt es eine urbane Imkerei. Des Weiteren fordert die „Bienenretter Manufaktur“ Aktionen von bienenfreundlichen Verkauf von Saatmischungen. 


Wie kannst Du aktiv zum Artenschutz in Frankfurt beitragen? 

  • unterstütze Frankfurter Imker durch den Kauf von regionalen Honig

  • Selbst auf kleinstem Lebensraum, ein bisschen was zum blühen erschaffen. Auch wenn es nur ein Topf auf dem Fensterbrett ist. Zb Thymian und Lavendel mögen Bienen auch arg

  • Saatbomben werfen oder sogar selber herstellen. Saatbomben, sind kleine Kugeln aus Erde, Lehm und Wildblumensaaten. Allerdings reicht einfaches werfen nicht aus, sondern auch diese müssen gehegt und gepflegt werden. Wer die Stadt damit begrünen möchte, kann das tun, aber dann die Stelle auch im Auge behalten. Das Grünflächenamt hat dazu kein Verbot erteilt. 


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