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Berlin, Berlin Ick Liebe Dir

Jetzt habe ich die Tage über in Berlin darüber nachgedacht wie ich diesen Beitrag schreibe und nun sitze ich vor dem Laptop und weiß nicht wie ich anfangen soll. Ich war drei Tage in Berlin und war zu dem das erste Mal alleine verreist. Gewohnt habe ich in Berlin-Mitte und ich hatte schon Respekt davor in einer Millionen-Stadt zu Recht zu kommen. Aber es hat alles super geklappt und ich habe mich durch Berlin bewegt als wäre ich schon immer in Berlin gewesen. Der Vergleich  zu Frankfurt ist gewaltig. Alles hat andere Dimensionen und auch die Wege sind deutlich länger als in Frankfurt. Ich habe für mich bemerkt, dass ich mir durch aus vorstellen könnte in dieser Stadt zu wohnen, aber meine Heimat wird immer Frankfurt bleiben. Am Ende bin ich eben doch ein Hessisch Frankfurter Meedsche.

Berlin hat seinen eigenen Flair und Story, abgesehen von der deutschen Geschichte. Ich habe gelernt, dass es anscheinend normal ist sich abends an der Straßen Ecke zu treffen und ne Flasche Bier zu trinken. Und ich liebe die Street Art die es überall in Berlin zu finden gibt und dass man nicht komisch angeschaut wird, wenn man einen anderen Stil als der Mainstream hat. Überall  habe ich sehr viele unterschiedliche Menschen gesehen, die weit ab vom Mainstream waren und sie waren in die Gemeinschaft integriert, ohne das komische Blicke folgten. Dort ist jeder normal, egal wie schräg er ist und jeder hat seinen Platz und Szene dort. Deswegen ist Berlin in drei Tagen auch kaum machbar, um alles einmal zu sehen. Ich bin vom Ku`Damm zum Alex und vom Alex zur Friedrichsstraße. Und der Check-Point Charlie ist wirklich fast zu übersehen.

Berlin Berlin

Du bist so wunderbar

Der öffentliche Nahverkehr ist super miteinander verbunden, sodass es fast kein Problem ist überall bequem hin zu gelangen, auch wenn die Wege eben dreifach so lang sind wie in Frankfurt. Für mich aber eine Umgewöhnung, dass man im Bus die Fahrkarte vorzeigen muss und eben nicht einfach in die Mitten einsteigen kann. Und auch das der Knopf bei der Straßenbahn deutlich niedriger ist als in Frankfurt. Was mir aber gezeigt hat, was für kleine Dinge doch tief im Gehirn verankert sein müssen, wenn ich automatisch in diese Höhe greifen möchte.

Berlin ist Hipster, Berlin ist Öko, Berlin ist aber auch die Welt der Prominenten und des Konsums. Es treffen die verschiedensten Welten aufeinander und es ist schwer sich für eine zu entscheiden, wenn man beides mag. Vielleicht ist mir unsere Hauptstadt am Ende auch einfach zu groß, zu schnell und zu laut. Ich habe für mich gemerkt, dass mein Zuhause definitiv Frankfurt ist und dass ich immer einen Ort habe, an den ich zurück kehren kann. Es ist nicht meine letzte Reise nach Berlin gewesen. Dafür muss ich noch so vieles sehen und die kleinen Lädchen in Kreuzberg besuchen.

Berlin ist laut, schrill und anstrengend aber hat dennoch seinen Charme und eine Anziehungskraft die alles andere ein bisschen in den Hintergrund rücken lässt. Ich habe mir den Friedrichsstadt Palast angeschaut, war im KaDeWe und am Potsdamer Platz. Ein bisschen Deutsche  Geschichte, ein bisschen deutsche Geschichte und ein bisschen von allem irgendwie. Ich bin begeistert von den Möglichkeiten die Berlin bietet, aber dennoch liebe ich die Beschaulichkeit von Frankfurt. Denn im Gegensatz zu all dem ist Frankfurt schon Provinzmäßig.

Berlin
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