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Entschleunigung: Mein Weg zu mehr Achtsamkeit und Meditation

In den letzten Wochen habe ich viel nachgedacht über das Leben und was es wirklich ausmacht und was für mich eigentlich Achtsamkeit und Meditation bedeutet. Der Auslöser war es, dass ich nur noch funktioniert habe und möglichst viel gearbeitet habe, immer im Stress war und alles an mir vorbei gerauscht ist. Mir ist bewusst geworden, dass mein Alltag viel zu hektisch ist und ich gar keine Zeit mehr habe, um mich in Ruhe hinzusetzen und zu lesen, oder Musik zu hören. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich diesen Beitrag am besten anfange und schreibe, weil dieses Thema so schwer ist in Worte zu fassen, sondern tief in mir drin ist. Und wie soll man das beschreiben. Manchmal ist so viel in meinem Kopf, dass ich gar nicht hinter her komme mit schreiben und oft bin ich auch schon zwei Sätze weiter, als auf dem Papier oder am MacBook. Mein Blog ist meine Möglichkeit meine Liebe zum schreiben zu realisieren und meine Kreativität und meine Gedanken auszuleben. Quasi ist mein Blog mein Ausgleich zu meinem Studium und Job, aber wieder rum auch natürlich meine Arbeit.
Ich habe relativ viel zu tun, weil ich so viele unterschiedliche Dinge tun möchte und mir sehr ans Herz gewachsen sind. Zum einen studiere ich Vollzeit dual, dass heißt entweder habe ich Vorlesungen, die ich dann auch nacharbeiten möchte, oder ich bin 40Std in der Woche im Büro. Dann habe ich meinen Blog, mit dem ich Geld verdienen möchte und meinen Nebenjob im Café. Und ich liebe diesen Job, weil mir das Café sehr ans Herz gewachsen ist. Zum anderen habe ich dann auch noch meinen Sport und immer wenn ich Montags mal frei habe, helfe ich ehrenamtlich bei der Frankfurter Tafel, auch das kann ich nicht aufgeben, weil mir das sehr am Herzen liegt. Unter all diesen Aufgaben die mich zwar erfüllen und glücklich machen, entsteht auch sehr viel Stress. Weil jede Aufgabe sehr viel Zeit in Anspruch nimmt und ich dann mich meistens hinten dran anstelle. Da ich dieses Jahr aber glücklich werden möchte, und das schreibe ich euch nochmal in einem seperaten Beitrag, habe ich zum einen meine Lebenseinstellungen geändert, dass könnt ihr hier nachlesen, sondern auch beschlossen achtsamer zu leben und das meditieren zu lernen. 

Achtsamkeit und Meditation

Ich habe mich nie wirklich mit dem Thema Achtsamkeit und Meditation näher auseinander gesetzt. Jedoch hat mich dieses Thema immer schon interessiert, aber nie wirklich so sehr gereizt, dass ich es umsetzen wollte. Ich hatte nie die Geduld und Ausdauer, liebe wollte ich Krafttraining machen mit schweren Hanteln. Doch ich bin im Alltag sehr ungeduldig und möchte immer alles sofort erledigt haben, also ist das auch ein guter Grund mit Achtsamkeit und Meditation anzufangen. Für mich ist es schwierig wirklich mir die Zeit dafür zu nehmen und nicht zu sagen, dass ich dafür eigentlich gar keine Zeit habe, weil andere Dinge wichtiger sind. Für Meditation braucht man definitiv Zeit und Achtsamkeit kann ich auch in meinen Alltag integrieren, da es sich dabei um kleine aber effektive Übungen handelt. 
Ich habe mir zwei Bücher zugelegt, in dem Meditation erklärt wird und welche verschiedenen Arten des "ruhiger Werdens" es gibt. Ergänzend dazu habe ich mir ein Buch gekauft mit Übungen zur Achtsamkeit, diese sind sehr leicht erklärt und im Alltag anwendbar. Ich finde die Kombination aus beiden Büchern echt toll und versuche auch mich daran zu halten. Aber die meisten Tage komme ich einfach nicht dazu. Also arbeite ich eher daran, als daran es auch umzusetzen. 
Meditation hat viel mit Atmung zu tun und Gedanken einfach kommen und gehen zu lassen. Das fällt mir sehr schwer, da ich ein Kopfmensch bin und immer über alles zu viel nachdenke. Ich glaube ich denke manche Themen einfach tot. Um ruhiger und ausgeglichener zu werden ist das aber für mich der richtige Weg. Ich merke schon jetzt, nach vier Wochen wie viel ruhiger ich bin und ausgeglichener. 

Man kann alles lernen wenn man es nur möchte und seinen Zielen näher zu kommen. Mein Ziel ist es dieses Jahr, dass ich achtsamer lebe und regelmäßig meditiere und mir dafür auch die Zeit nehme. Das geht natürlich nicht von heute auf morgen, sondern ist ein wachsender Prozess. Wichtig war es für mich zu begreifen, was ich ändern möchte und wie ich das erreiche. Durch die Übungen aus dem Buch über Achtsamkeit, bin ich in meinem inneren viel zufriedener und glücklicher geworden. Teilweise nehme ich die Dinge viel anders war. Eine Übung aus dem Buch war es, sich über den Untergrund auf dem man sitzt Gedanken zu machen und es zu spüren und dann aufzustehen und es sich anzuschauen ohne zu werten. Eine simple vielleicht auch lächerliche Aufgabe, die mir aber die Augen geöffnet hat, dass ich vieles gar nicht mehr wahrgenommen habe. Und auch die Erkenntnis Dinge zu sehen, zu fühlen und zu hören ohne sie zu bewerten ist schwierig, aber mir macht es Spaß daran zu arbeiten. 

Achtsamkeit und Meditation
Achtsamkeit und Meditation
Achtsamkeit und Meditation


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